|
LESERFRAGEN ZUM THEMA
Ich habe mein Chinchilla
jetzt seit 4 Tagen und er wurde leider vorher ständig hin und her gereicht bei anderen Leuten.Meine Frage ist daher: er ist ziemlich scheu und sobald ich mich bewege oder was mache, rennt er sofort weg.
Ob sich das noch ändert? Versetze dich mal in die Lage des Kleinen .... Bezugsperson weg, neue Umgebung, neue Geräusche und Gerüche, lebenslange Gefährtin weg .... da wärst auch du verängstigt und
verstört. Lass ihn erst mal in Ruhe, bis er seine Angst überwunden hat. Helfen kannst du ihm dabei mit Bachblüten, und zwar mit Honeysuckle. Besorge dir das als Globuli und gib ihm 4 Globulis ins
tägliche Trinkwasser (Flasche ohne Metall verwenden). Das hilft ihm, mit der Vergangengheit abzuschließen und die neuen Gegebenheiten anzunehmen.
Ein großer Schmuser wird er bestimmt nicht werden,
aber zumindest wird er mit der Zeit seine Angst vor dir verlieren und sich evtl. auch mal kraulen lassen. Zur Zeit solltest du ihm auch keinen Auslauf geben, denn er wäre nur mit Jagen wieder in den
Käfig zu bekommen. Erst wenn er sich an dich gewöhnt hat und freiwillig ans Türchen kommt, kannst du es mit Auslauf versuchen - da wird er dann automatisch auch auf dir rum hüpfen.
Wichtig für den
Eingewöhnungsprozess (und sein allgemeines Wohlbefinden) wäre ein zweites Chin. Es war zwar richtig, ihn von seiner Schwester zu trennen, um Inzucht zu vermeiden, aber Einzelhaltung beim Chin ist
Tierquälerei. Besorge ihm einen Baby-Freund (12 Wochen alt), der serh zutraulich ist. da kann er sich einiges abgucken. Optimal wäre es, wenn du mit dem Süßen zu einem Züchter könntest, dann kann er sich
seinen künftigen Kumpel gleich aussuchen. Der Züchter ist dann auch bei der Vergesellschaftung behilflich und gibt dir viele wertvolle Tipps. Angi
Ich sollte mit meinem Kleinen zum Tierarzt, da ich mir sicher sein will, dass er
gesund ist und vorallem dass es wirklich ein Böckchen ist, bevor sein Spielkamerad bei uns einzieht. Ich habe nur das Problem, dass ich meinen Kleinen nicht hochnehmen kann. Ich habe in meinen
Chinchibuch gelesen, mal soll sie am Schwanz hochheben, die Hand drunter, aber wenn ich nur in die Nähe des Schwanzes komme, springt er sofort weg oder dreht sich. Ich muss ihn ja in die Transportbox
packen, von selbst geht er nicht rein, schon versucht, mit Leckerlis usw. keine Chance. Zum aus dem Käfig nehmen ist der "Schwanz-Griff" ohne Übung ungeeignet, die Verletzungsgefahr ist
einfach zu groß, wenn du ihn nicht wirklich genau an der Schwanzwurzel erwischt. Besser ist es, du lockst oder "jagst" ihn in eine Ecke inner- oder außerhalb des Käfigs, wo du ihn mit beiden
Händen greifen kannst. Den Schwanzgriff selbst benötigst du erst beim Tierarzt, wenn du es zur Untersuchung auf dem Arm hältst oder er evtl. einen Abstrich machen oder eine Spritze geben muss. Nur mit
dem Schwanzgriff kannst du ein Chin so fixieren, dass es nicht zappelt oder vom Arm springt und sich dadurch selbst verletzt.
Wenn du jedoch nur wegen der Geschlechtsbestimmung zum Tierarzt
willst, kannst du dir und vor allem deinem Chinnie den Stress ersparen. Transporte sind immer eine stressige Situation und nach Möglichkeit zu vermeiden. Das Geschlecht kannst du gut selbst kontrollieren
(Fotos siehe Homepage) und zum Tierarzt gehst du besser nur, wenn du den Eindruck hast, dass dein Süßer krank ist. Und dann nur zu einem Chin-fähigen Tierarzt!!!! Angi
Wir haben unsere
beiden Chinchillas erst seit gut einer Woche. Nun haben wir dazu eine Frage: Klara, das Weibchen, "knirscht" manchmal mit den Zähnen. Gerade, als wir sie heute sehr ausgiebig gestreichelt
haben, haben wir das Geräusch gehört. Was bedeutet es? Edgar, das Böckchen, bockt ein wenig rum - er hat sehr große Angst; zwar läuft er schon frei rum, quietscht dabei auch und stürmt durch den Flur -
aber er hat natürlich noch Angst vorm Eingefangen-Werden und dann, wenn er zurück im Käfig ist, verkriecht er sich und hat Angst. Sollen wir ihn vorerst im Käfig lassen? Das Zähneknirschen sind
Unmutslaute. Sie mag, wie die meisten Chins, nicht gestreichelt werden. Allen Chins ist es unangenehm, wenn eine Hand von oben kommt (Instinkt: Greifvögel sind die einzigen natürlichen Feinde der Chins),
außerdem verteilt die menschliche Hand fett im ansonsten fettfreien Fell. Das ist ein ähnliches Gefühl, wie wenn wir überall am Körper mit klebrigen Schokoladenfingern begrapscht werden .... nicht sehr
angenehm;-) Besser ankommen tun da Krauleinheiten am Bauch oder an/hinter den Ohren, unterm Kinn oder an der Nase.
So lange nicht beide Chins in ihrem Käfig heimisch sind, sich dort sicher fühlen
und Vertrauen zu euch gefasst haben, solltet ihr sie nicht raus lassen. Sonst werden sie nur imme rängstlicher und steigern sich da richtig rein .... und Vertrauen zu euch bekommen sie nie. Wichtig ist
auch und vor allem, dass sie entweder von selbst in den Käfig zurück gehen oder sich freiwillig hochnehmen lassen, denn lange Jagereien zerstören das Vertrauensverhältnis nachhaltig. Angi
Ich habe wieder einmal
mehr eine Frage, die aus meiner "Verhaltensbeobachtung" meiner Lausbuben entstanden ist. Zwar habe ich dies sicher schon hundertmal gesehen und immer als ganz besonders "putzig"
empfunden, aber seit gestern abend stelle ich mir die Frage "Warum". Meine Lausbuben "wedeln" bei diesem Verhalten mit ihren Vorderpfötchen ganz schnell beidseitig um die Schnauze.
Habe dies an mir nachgestellt und meine Erklärung ist, dass sie damit ihre "Barthaare" reinigen. Liege ich richtig oder bin ich auf dem Holzweg? Da liegst du richtig;-) Auch die Chins
kitzelt es in der Nase, wenn sie einen Fellflusen einatmen. Du kennst das ja von dir selbst ..... da kann man die Hände auch nicht aus dem Gesicht lassen. Und wenn sich so ein Fussel dann auch noch in
den Hypersensiblen Tasthaaren verfängt und bei jedem Atmezug, jeder Bewegung, jedem Lufthauch vibriert, kannst du dir ja vorstellen, wie "angenehm" das ist. Genau so angenehm sind übrigens
Wassertröpfchen, Staubkörnchen, Teppich- oder Deckenfusseln, Kräuterstaub, usw. Angi
|