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Warum ist das richtige Futter so wichtig?
Da Chinchillas Magen- und Darmtrakt für karge Nahrung ausgelegt ist, nimmt er falsche Fütterung sehr übel und es erkrankt, oft leider so schwer, dass es sterben muss.
Vielen
desinteressierten Chinchillabesitzern ist die Schwere dieser Tatsache entweder gar nicht bewusst oder völlig egal. Leider habe ich schon oft lesen müssen, dass sie ihre Tiere mit Hamster-, Papageien-
oder sonst was für Futter ernähren. Als Erklärung muss ich mir dann oft anhören, dass es so schön bunt wäre oder dass man doch nicht für jedes Tier extra Nahrung kauft... Ich finde dies so etwas
von unverantwortlich, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Versuchen Sie mal solchen Tierbesitzern ihre Handlungsweise zu erklären!!!
Für Chinchillas ist nunmal Chinchillafutter das
richtige, oder ernähren Sie sich jeden Tag nur von Hamburgern und Schokolade? In Chinchillafutter -besonders in den Pellets- steckt das, was ein Chinchilla zum Leben braucht. Dazu jederzeit ausreichend
Heu und das Chinchilla dankt es Ihnen mit einer kernigen Gesundheit. Naja, ein kleines Stück Schokolade essen wir alle gerne, so geht es auch dem Chinchilla: Erfreuen Sie ihn daher ab und an mit einer
ungeschwefelten Rosine, und er fühlt sich wie Weihnachten.
Wussten Sie eigentlich, dass Chinchillas einen 3m langen Darm haben? Deshalb ist es auch so wichtig, auf die richtige Ernährung zu
achten. Verstopft der Darm, kann es für unser Chinchilla sehr schnell zu spät für Hilfe sein, denn ein großer Nachteil bringt dieses süße Lebewesen mit sich: Krankheiten lassen sich oft erst zu
spät erkennen.
Weiterhin ist wichtig, die Futtersorten nicht zu wechseln, das dies sich genauso schädlich auswirken kann. Behalten Sie nach Möglichkeit die Sorten bei, wenn Sie merken, es
schmeckt und bekommt Ihrem Tier. Sollte doch mal ein Wechsel notwendig werden, sollte dieser nur über mehrere Wochen vollzogen werden. Mischen Sie unter das bisherige Futter das zukünftige Futter. So
fällt die Umstellung Ihrem Chinchilla leichter. Jedoch: Zwingen Sie nie ein Chinchilla zu einem Chinchillafutter, was es nicht mag. Unter Umständen frisst es dann nichts, was zur Lähmung des Darms
führt und das Chinchilla stirbt. KerstinK
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Wenn das Chinchilla Hunger hat Hier
gibt es natürlich ein so reichhaltige Angebotspalette in den Fachgeschäften und es liegt uns fern, hier nun darzustellen, welches Futter das beste wäre. Ich denke, das läßt sich auch nicht
pauschalisieren. Jedes Chinchilla hat einen anderen Geschmack und das Futterangebot variiert von Region zu Region. Einige Mitglieder haben hier eher mal preisgegeben, mit welchen Dingen sie ihre
Chinchillas verwöhnen.
Ich füttere Bavaria-Pellets und die Chinchillafutter-Rezepte von Angi, die hier auf dieser Seite beschrieben sind. Durch diese bunte Mischung ermögliche ich meinen
beiden, gezielt auszuwählen, worauf sie gerade Appetit haben. Heu fressen sie in Massen. Als Leckerlies bekommen sie mal ein Stück getrocknete Banane, Möhre oder Apfel, getrocknete Brennesseln,
getrockneten Löwenzahn, ein getrocknetes Stückchen Vollkornbrot und die geliebten Haferecken. Außerdem haben sie ständig einen Nagestein, einen Salzleckstein und Äste von unbehandelten Obstbäumen
zur Verfügung. KerstinK
Also meine 4 Knuddels bekommen auch täglich irgendwelche Leckerbissen, ich wechsle immer ab und dann bekommen sie immer nur wenig, wie z. B. Rosinen, getrocknete
Apfelringe aus dem Reformhaus, getrocknete Rosenknospen aus der Apotheke, Knäckebrot, Hamsterwaffeln, Erdnüsse, etc. Einer von meinen Chinchis (Kevin) frisst sogar für sein Leben gern Gummibärchen,
was ich durch Zufall entdeckt habe. Er bekommt aber natürlich nur äußerst selten mal ein Stückchen, weil das ja einfach nicht gesund sein kann. Meine Chinchillas bekommen auch das Kräuterheu von
Vitakraft. Und sie bekommen allerdings hauptsachlich Pellets von Bavaria und die Vital-Pellets. Nicole
Pellets fressen meine Racker gar nicht gerne. Außer viel Heu bekommen sie noch Luzerneheuwürfel, einen frischen Apfelschnitz
(aus biologischem Anbau) und kleine Mengen Leinsamen, Haferflocken, Gerste und Buchweizen, alles aus dem Reformhaus. Dort bekomme ich auch Hagebutten und Rosinen und sonstige Leckerle her, alles ohne
Chemie. Letztens bin ich jetzt auf eine ganz besondere Leckerei gestoßen: Apfel Chips. Meine Racker rühren keine Rosinen mehr an, seit sie das erste Mal so ein Apfel Chip probiert haben. Die Firma, die
die herstellt, heißt avocado gmbh, die genaue Bezeichnung ist Farmers Snack Apfel Chips (gibt’s von roten oder grünen Äpfeln, meine Racker bevorzugen die roten). Angi
Vollwertkost: Pellets,
Heu, Kräcker, frisches Wasser, kleine Mengen Leckereien: Rosinen, Cornflakes, Distel (selbst getrocknet),
trocknes Brot, Löwenzahn, Klee, Apfelstückchen frisch, Apfelstückchen getrocknet, Calziumtabletten, Hagebutten getrocknet, Ebereschen getrocknet, Erdnüsse (nur die Schalen), Salzstange Dirk
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Was für einen Unterschied zwischen gibts
zwischen Hasenpellets und Chinchillapellets? Ein Bekannter von mir füttert Chinchillas mit Hasenpellets und ich wollte ihm sagen wo der Unterschied liegt.
Die Pellets für die Chinchillas
sind energieärmer und ballaststoffreicher wie Hasenfutter. Bei den Chinchillapellets ist der Rohfaseranteil (optimal sind 16 - 18 %) höher wie der Proteinanteil (< 15%). Anderes Nagerfutter enthält
mehr Rohproteine wie Rohfasern, ist daher für Chinchillas ungeeignet. Angi
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Chinchillafutter-Rezepte
Körnermischung 2 kg 5-Korn-Mischung (Weizen, Gerste, Roggen, Hirse, Hafer) 500 g Weizenkleie 250 g Leinsamen
250 g kernige Haferflocken 250 g Buchweizen 250 g Gerstengraupe
Kräutermischung 250 g Kamille 200 g Gänseblümchen
200 g Rosenblätter 150 g Löwenzahn
100 g Brennessel 100 g Hagebutte 100 g Salbei 100 g Pfefferminze 50 g Schafgarbe
Diese Kräuter- und Körnermischungen können Sie auch in Kleinstmengen bei Angi bestellen. |
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 Knabberstangen selbst gemacht Ich biete meinen Chinchis jetzt selbst gemachte Knabberstangen an. Ist schon eine
matschige Angelegenheit, aber macht auch Spaß;-) Man kann dafür die Kräuter- und Körnermischungen nehmen, die hier auf der Seite steht. Dazu gibt man dann
noch Weizenvollkornmehl, Wasser und knetet daraus eine dicke Masse. Diese kann man dann nach Belieben um ein Stöckchen "kleistern" oder kleine Kugeln
formen. (Aber nicht zu dick, denn wenn Eure Chinchis genau so verrückt danach sind wie zwei von meinen, dann kann es ein wenig Verstopfung geben. Also
entweder nicht so dick oder die Knabberstange nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen.) Das ganze kommt dann für mind. 45 min bei 180 Grad in den
Ofen. Danach noch gut durchtrocknen lassen und "bon appetit" Ihr könnt auch noch etwas Zuckerrübensirup
hinzugeben, dann klebt es besser. So lassen sich auch die Haferecken selbst herstellen. Es ist immer alles frisch und man weiß, was man den Tieren zum fressen gibt. NadineK
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Chinchilla-Muffins selbst gemacht
Sie nehmen als Zutaten etwas von der Kräuter- und Körnermischung, Leinsamen, Hagebutten. Als Klebemasse weichen Sie Pellets in Wasser auf. Nun wird alles
zusammengeknetet, in Form gebracht und bei 180 Grad ca. 45 min gebacken. KerstinK
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LESERFRAGEN ZUM THEMA
Kann ich meinen Chinchillas Nüsse geben? Ich meine, sie sind ja sehr fetthaltig. Die Schalen sind ja gerade das schlimmste an der ganzen Erdnuss, genau dort befinden sich die meisten
Schimmelpilzsporen. Wenn schon unbedingt Erdnuss, dann BITTE wenigstens OHNE Schale. Und mittlerweile gibt es schon salzlose geröstete, die sind harmlos.
Kürbiskerne kann man in Maßen geben,
soll bei älteren Böckchen sogar Prostataproblemen (können die wie Menschen auch bekommen) vorbeugen. Dann aber bitte mit Schale, denn da stecken die meisten Mineral- und Ballaststoffe drin.
Pistazien sind nach Erdnüssen die zweitbesten Schimmelpilzlieferanten. Cashew- und Walnüsse kann man auch bedenkenlos geben, eben nicht täglich. Man muss bei den Walnüssen darauf achten, dass
die Nüsse ungebleicht sind (die gebleichten sind heller). Angi
Kann ich meinen ausgedienten Weihnachtsbaum an meine Chins verfüttern? Ich habe gehört, dass Kiefer nicht schädlich sein soll, wenn sie nicht gespritzt ist.
Aber was muss ich beachten? Bei Tanne (was die meisten Weihnachtsbäume ja sind) muss man auch sehr aufpassen. Da viele unsere
Tannen "Zier"Tannen sind, d. h. nicht mehr in ihrer natürlichen Form sind (z. B. Blautanne -- giftig) können sie zum Teil giftig für die Chinnies sein. Kiefern hingegen eignen sich ideal als
Knabbermittel.
Das einzigste Problem --Du musst aufpassen, dass sich kein Harz mehr an den Ästen befindet. Erstens kann es das Fell der Chinnies fürchterlich verkleben (die einzigste Methode,
das dann noch zu lösen ist, das Fell des Chinnies ganz, ganz kurz abzuschneiden), und zweitens können die klebrigen Stoffe Schaden in Speiseröhre und Magen/Darm anrichten. Ihr habt
sicherlich schon einmal in Eurem Leben Harz an den Fingern gehabt. Das ist fast wie Kleber.
Ich würde ihn einfach ungefähr eine Woche ohne Wasser draußen stehen lassen (säge die
Spitze, die eh zu dünn ist, oben ab, dann trocknet er schneller). Entferne die Nadeln und schneide die ganzen Zwischenäste ab (ein paar kannst Du nur zum knabbern dranlassen). Den
Stamm kannst Du dann nach dem Entnadeln, Saubermachen und ungefähr eine Woche trocknen lassen den Chinnies unbedenklich in den Käfig machen (kannst ihn - je nach Größe - ja auch in kleinere
Stücke schneiden und an mehreren Stellen im Käfig befestigen). Die Chinnies werden den Stamm lieben. Meisten klingen die Stämme fast hohl, wenn sie gut trocken sind. Sie sind dann
auch sehr hart und nicht mehr im geringsten biegsam. Wenn sie sich so anfühlen, sind sie meistens gut genug. Sonja
Und zwar bin ich im Moment nicht so ganz mit dem Heu einverstanden, was man jetzt
kaufen kann. Irgendwie riecht es muffig und Eike und Ganja fressen nur ganz wenig davon. Nun hat mir meine Nachbarin angeboten Heu (erster Schnitt) vom Bauern mitzubringen. Kann ich das meinen Mäusen
bedenkenlos geben? Ich habe ein bisschen Angst, dass da vielleicht was giftiges an Pflanzen zwischen ist. Worauf muss ich achten? Solange es Heu und nicht Öhmd ist (also wirklich erster
Schnitt), kannst du es bedenkenlos füttern. Deutlich unterscheiden kannst du Heu und Öhmd an Farbe und Geruch. Heu ist gelblich und duftet schwach nach Heu, riecht frisch. Öhmd ist grünlich und
riecht sehr intensiv. Im Öhmd können sich giftige Herbstzeitlose befinden. Die Wiese sollte nicht gerade am Waldrand liegen, da hier im Schatten manchmal giftige Farne wachsen, die dann im Heu sind.
Das muffige Heu solltest du auf jeden Fall sofort wegschmeißen, denn das muffige ist ein Zeichen für Schimmel. Davon werden deine Chinchis krank, können sogar dran eingehen. Angi
Ich habe irgendwie das
Gefühl, dass mein Chinchilla zu wenig säuft. Zuerst dachte ich, die Wasserflasche wäre daran schuld, dass vielleicht zu wenig Wasser rauskommt. Deshalb habe ich ihm ein Schälchen Wasser direkt in
den Käfig gestellt, doch auch da säuft er nicht. Nun ist meine Frage, ist das normal, brauchen Chinchillas wenig Wasser und wenn nicht wie viel verbrauchen sie so in etwa? Der Wasserbedarf
eines Chinchillas ist unheimlich unterschiedlich hoch. Im Durchschnitt trinken sie innerhalb von 24 Stunden bis zu 25ml. Manche trinken über Nacht eine Hamsterflasche leer (mein Teddy), manchen
würde sie rein theoretisch Tage reichen, wenn man sie nicht täglich mit Wasser neu wechselt (mein Bengee). Dann ist noch sehr wichtig, ob Dein Chinchilla mal ein Stück frischen Apfel bekommt, ist
nämlich auch ein Grund, weniger Wasser zu trinken.
Wichtig ist aber, dass Du regelmäßig den Kot kontrollierst. So erkennst Du leicht, ob Dein Chinchilla an Verstopfung leidet. Wenn
alles ok ist, er sich wohl fühlt, fleißig seine Pellets und viel Heu frisst und trotzdem wenig trinkt, hast Du ein Tier, was keinen großen Wasserbedarf hat. Trotzdem solltest Du ihm für
alle Fälle immer ausreichend frisch Wasser zur Verfügung stellen. Wichtig ist auch, dass Du überwachst, ob Dein Chinchilla in etwa immer gleichviel trinkt. Tut er dies und ist es noch so wenig, ist es
auch normal. KerstinK
Ich hatte meinen Chins vor einiger Zeit mal Salzlecksteine gekauft und nachdem sie in den Käfigen hingen haben sich die Mäuse wie verrückt darauf gestürzt
und wollten sie regelrecht zernagen. Anschließend haben sie ziemlich viel getrunken. Weil ich mir unsicher war, ob so viel Salz noch gesund ist, habe ich sie wieder entfernt. Jetzt weiß ich nicht, ob
sie sich da so drauf gestürzt haben, weil es neu war oder ob sie das Salz wirklich so dringend brauchen. Weiß jemand, ob Chins überhaupt zusätzliche Salzsteine benötigen? Und wenn ja, in
welcher Mengen? Ich biete meinen Tieren Kalk- und Salzsteine an. Früher hab ich auch nur Kalksteine im Käfig gehabt, hab dann aber bei meiner TA einen Salzstein im Käfig entdeckt und sie
meint, dass man ruhig beides anbieten soll, die Tiere holen sich schon das, was sie brauchen. Auf den ersten Salzstein haben sich meine Mäuse auch richtiggehend gestürzt, der war nach ein paar Wochen
schon weg. Doch das hat sich schnell gelegt, jetzt wird ab und zu dran geleckt und die Steine halten ca. 3 - 6 Monate je nach Salzbedarf der Käfigbewohner eben. Häng also den Stein ruhig wieder
rein, ob Deine Mäuse so wild drauf sind, weil es neu ist, oder ob sie es wirklich brauchen, weiß ich nicht. Aber schaden tuts nicht, auch wenn sie wirklich vor lauter Begeisterung kurzfristig zu viel
abnagen. Das gibt sich. Und Salz macht natürlich Durst - klar - aber mehr Trinken schadet ja auch nicht. Angi
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