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 Der Zyklus Chinchillas bekommen keine Periode. Die Scheide ist normal durch eine Membran verschlossen. Alle ca. 28 - 30 Tage kommt
das Weibchen in die Hitze, die Scheide öffnet sich. Nach 3 - 5 Tagen klingt die Hitze ab, die Scheide schließt sich wieder, die Membran bildet sich erneut. Wenn sie nicht den regelmäßigen Kontakt zum
Chinchilla-Herren gewöhnt ist, kann der Zyklus auch oft sehr unregelmäßig erfolgen, wenn nicht ganz aufhören. Angi
Wann kann die Chinchilla-Dame aufnehmen?
Beim weiblichen Tier öffnet sich während der Hauptbrunst, die ca. 3-5 Tage andauert, die
Vagina. Gleichzeitig kann man einen sogenannten Hitzepfropf erkennen, der aus eingetrockneten Schleimsekreten besteht.
Außerdem erkennt man eine schleimige hellrote Flüssigkeit. Bei Damen mit hellem Bauch ist dies wunderbar erkennbar, da sich meist ein wenig Schleim ins Fell rund um die Harnröhre wischt. KerstinK
Weitere Erkennungszeichen
Die Chinchilla-Dame wird oftmals schmusiger. Sie lässt sich öfters und lieber streicheln und freut sich auffälliger, wenn ihr Halter ins Zimmer kommt, als sonst. Sie
sucht halt einfach mehr den Kontakt. Nach der Hauptbrunst wird sie jedoch wieder ruhiger. Angi
Der eigentliche Schritt, sprich: die Begattung Das Männchen rennt dem Weibchen hinterher, bedrängt es auf Schritt und Tritt. Meistens wehrt sich
die Chinchilla-Dame mit Beißen, lautem Meckern und manchmal auch mit Urin verspritzen. Oftmals ist dies aber nur reine Show. Allerdings sollte man seine Tiere
gut beobachten, denn genau wie beim Menschen haben manche Tiere einfach eine Antipathie gegeneinander. Versucht man trotzdem diese miteinander zu verkuppeln, kann es durchaus mit einem tödlichen Biß
enden oder bei ganz sensiblen Tieren mit einem Schaden fürs Leben, nämlich dem, dass sie Angst vor Artgenossen haben.
Angenommen, das Pärchen versteht sich, liebt sich. Trotzdem spielen sie dieses Verfolgungsspiel, bis die Dame dann endlich
nachgibt und sich von ihm decken lässt. Dies erfolgt während der Hauptbrunst mehrmals kurz hintereinander. Das Spiel wird nur
von Ruhephasen unterbrochen, in denen sich die beiden eng aneinanderkuscheln, ein wenig schlafen, um neue Kräfte zu sammeln.
Bitte beachten Sie, dass sich beim Böckchen während der Brunst öfters Haarringe um sein Glied bilden. Diese müssen
unbedingt tierärztlich entfernt werden und dies sehr schnell, da sonst das Glied absterben kann. KerstinK
Das Erkennungszeichen, dass es geklappt hat
Das ist der Deckpfropf, der Stunden nach der Deckung ausgeschieden wird. Dieser fühlt sich an wie
Gallertmasse. Man findet ihn, wenn man sehr aufmerksam sucht, im Einstreu wieder. In einigen Fällen wird der Deckpfropf aber auch gefressen, das ist eben von Tier zu Tier unterschiedlich. KerstinK
Wie verhalten sich Chinchillas wenn sie trächtig sind? Woran kann man das sonst noch erkennen?
Bei manchen Weibchen verändert sich das Verhalten, bei anderen gar nicht. Manche werden zutraulicher und verschmuster,
andere scheuer - eine pauschale Aussage lässt sich da nicht machen. Wenn du aber ein Weibchen länger kennst und ein paar
Schwangerschaften mitgemacht hast, wirst du bemerken, wenn sie trächtig ist. Bei manchen Weibchen lässt sich schon zu Beginn
der Schwangerschaft eine leichte Gewichtszunahme feststellen, aber auch bei weitem nicht bei allen. Sicher kann man eigentlich
nur sein, wenn man den Deckakt beobachtet hat und 4 Wochen später die Hitze ausbleibt. Oder in den letzten 4 Wochen. Da
verdichten sich die Knochen der Babys, so dass man Kindsbewegungen spüren kann. Außerdem nimmt die werdende Mama merklich an Umfang und Gewicht zu. Angi
Wie lange dauert die Trächtigkeit?
Im Durchschnitt dauert sie 111 Tage, plus/minus 5 Tage. KerstinK
Äußere Zeichen einer Schwangerschaft
Die Chinchilla-Dame nimmt an Gewicht zu und wird im Bauchumfang dicker, was besonders im letzten Drittel erkennbar ist. Ein
Züchter oder ein Tierarzt kann vorsichtig den Bauch abtasten. Es lassen sich das oder die Herzchen erspüren, die Bewegungen
des/der Kleinen und ab und zu, wenn man Glück hat, spürt man sogar leichte Tritte aus Mamas Bauch. Aber überlassen Sie dies
den Fachleuten, denn aus Unwissenheit können Sie so Ihrer Chinchilla-Dame sehr schaden, denn das Tier darf sich dabei nicht aufregen, sonst besteht die Gefahr, dass es die Jungen verliert. KerstinK
Was muss während der Schwangerschaft beachtet werden?
Achten Sie auf einen ausreichenden Mineralstoffhaushalt. Mineralsteine sollten grundsätzlich in jedem Chinchillakäfig zu finden sein. Kontrollieren Sie die Nagezähne auf ihre Orangefärbung. KerstinK
Wie erkennt man, wann es los geht? Die Chinchilla-Dame wird unruhig und hat Schmerzen, die oftmals auch hörbar sind. Nester, ähnlich wie bei Hamster, werden nicht gebaut. Meist legt sich die
Chinchilla-Dame kurz vorher auf die Seite. KerstinK
Wie lange dauert die Geburt? Das lässt sich nicht pauschalisieren. Ähnlich wie beim Menschen kann es über
Stunden andauern oder eben ganz schnell und komplikationslos vorangehen. KerstinK
Wie gebären denn die Weibchen, im liegen oder im sitzen? Die Weibchen gebären im Sitzen. Erst lecken sie sich die Scheidenöffnung, um diese ein
wenig mehr zu öffnen. Dann drücken sie das Baby ein Stückchen heraus und ziehen den Rest des Körpers dann mit den Zähnen heraus (sie beugt sich dafür vornüber), während sie -
natürlich - weiterhin drückt. Wenn das erste Baby geboren ist, leckt sie es erst schnell trocken, dann leckt sie die Scheidenöffnung wieder ein wenig (um den Dreck zu entfernen) und fängt
dann relativ schnell mit dem Herausdrücken des nächsten Babies an. Sobald sie davon ein Stück zu fassen bekommt, zieht sie es wieder mit hinaus. Dann wird das nächste Baby getrocknet, etc....
Die Reihenfolge mit dem Trocknen usw. kann sich natürlich ein wenig ändern. Das kommt immer auf das Weibchen drauf an und
darauf, wie viele Babies sie bekommt. Manchmal hilft auch der Vater beim Trocknen und wärmen der Babies, damit die Mutter in
Ruhe gebären kann. Deshalb lasse ich die Böckchen, die nicht während der Geburt schon wieder an Fortpflanzung denken, gerne
die ersten paar Stunden wenigstens im Käfig, damit sie "aushelfen" können. Außerdem ist dies auch gut, damit der Vater den
Geruch der Babies kennen lernt und sie, wenn man ihn in ein paar Tagen wieder in den Käfig setzt, ohne Probleme akzeptiert.
Das Weibchen wird direkt nach der Geburt wieder hitzig und bleibt ungefähr die ersten 5 Tage in Hitze. D.h. das Paarungsritual wird
sofort wieder fortgesetzt. Deshalb ist es sehr sehr wichtig, (wenn man das Böckchen bei dem Weibchen lässt) den Babies einen
festen Unterschlupf zu bieten, in den die erwachsenen Tiere nicht hereinkommen. Damit sind die Babies vor dem Totgetrampelt werden geschützt. Sonja
Wieviele Jungen werden geboren?
Auch das variiert von einem bis hin zu 4 oder in Ausnahmefällen sogar 6. Meist jedoch sind es 1-3 Junge. KerstinK
Was passiert mit der Nachgeburt?
Diese wird meistens von der Chinchilla-Dame aufgefressen. Wichtig außerdem ist noch folgendes: Nehmen Sie die Sandwanne für die
nächsten paar Tage aus dem Käfig. Die Chinchilladame könnte sich sonst eine Gebährmutterentzündung zuziehen, weil Sand in den Geburtskanal eindringen kann. KerstinK
Wann ist die Chinchilla-Dame nach der Geburt wieder aufnahmefähig? Eigentlich kann man ca. 3 Tage nach der Geburt schon wieder ein Brunstverhalten
feststellen. Es ist jedoch besser, ihr eine Pause zu gönnen, damit sie sich erst einmal um ihren Nachwuchs kümmern kann und
selbst einmal wieder zu Kräften kommt. Außerdem ist es erwiesen, dass die Jungen einfach stabiler in Bezug auf Krankheit sind, wenn der Mutter eine Pause gegönnt wird. KerstinK
Wie verhindere ich ein erneutes Decken? Wenn du ein erneutes Decken verhindern willst, dann solltest du den Bock gleich nach der vollendeten Geburt von der Mutter und
den Jungen trennen. Vielleicht ist es dir möglich, einen kleinen Käfig für den Bock in den Käfig von Mutter und Kindern zu stellen,
dann ist er bei seiner Familie. Ansonsten würde ich den Käfig direkt neben den der Mutter stellen, damit sie ihn ständig sieht. Auch
solltest du ihnen kontrollierten Auslauf zusammen geben (da aber bitte GUT AUFPASSEN), damit sie sich vertraut bleiben. Nach ca.
5 Tagen (kontrolliere, ob die Scheide noch offen ist), kannst du den Papi wieder mit reinsetzen, aber gut aufpassen, wie er sich verhält. Normalerweise gibt es da keine Probleme!!! Dunja
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Entwicklung der Jungen von der Geburt bis zum Absetzen Chinchillajunge kommen behaart und sehend zur Welt, da sie zu den Nestflüchtern zählen. Die nassen Jungen werden durch die Körperwärme
und das Lecken der Mutter getrocknet. Schon nach kurzer Zeit bewegen sie sich aktiv und suchen nach den Zitzen des Muttertieres, wobei sie ein leises Fiepen von sich geben. Dieses Fiepen ist eine Art von
Kontaktlaut und soll die Beziehung zur Mutter und den anderen Artgenossen ebenso herstellen, wie auch signalisieren, dass es sich bei diesem Geschöpf um ein Jungtier handelt. Fühlen sich die Kleinen
bedrängt so wird das leise Fiepen zu einem kläglichen Quietschen. Sind die Zitzen erst einmal gefunden, kann es zu Streitigkeiten kommen. Bei Mehrlingswürfen ist darauf zu achten, dass alle den Zugang
zu den Zitzen finden. Eine Gewichtskontrolle ist bei mehr als zwei Jungtieren daher zu empfehlen. Das Geburtsgewicht beträgt ca. 40 g
10 g. Auf eine kontinuierliche Gewichtszunahme ist dabei zu achten, wobei das gewicht einige Tage stabil bleiben kann. Nach etwa 3 Wochen sollten die Jungtiere ihr Geburtsgewicht verdoppelt haben. Bekommen nicht alle Jungtiere ausreichend Milch, so empfiehlt es sich zusätzlich von Hand zu füttern beziehungsweise eine „Schichtwechsel“ durchzuführen. Dem Muttertier wird dabei abwechselnd immer nur ein Junges zum Säugen überlassen- empfohlen wird zu beginn eine etwa eine Woche jeweils zwei Stunden lang. Bereits in den ersten Tagen sind die kleinen Chinchillas schon sehr unternehmungslustig und können behutsam hochgenommen werden, sofern es das Muttertier ohne Widerstand zulässt. Zwischendurch brauchen die Jungtiere aber noch viel Ruhe und schlafen mitunter in ihrem Pulloverärmel ein. Beim Auslauf ist auf die Jungtiere aber besonders zu achten, da sie in den kleinsten Ritzen und Spalten untertauchen und unter Umständen auch in einem Schuh oder Schirmständer landen. Besser ist es die Jungtiere zunächst nur kurz in einem abgrenzbaren Areal unter Aufsicht laufen zu lassen. Nach etwa einer Woche beginnen die Jungen auch zusätzlich Futter aufzunehmen, es ist dann darauf zuachten, dass sie keine zu konzentrierte Nahrung und keine Zusatzmittel aufnehmen können. Nach etwa 6-8 Wochen haben die Jungen ein Gewicht von ca. 200 g oder mehr erreicht und können abgesetzt werden, damit sich das Muttertier erholen kann. Auch hier ist wieder darauf zu achten, dass nicht zu große Futtermengen dem kleinen Magen angeboten werden. Die halbe Futterration hat sich als ausreichend erwiesen. Erst nach vier bis fünf Monaten sollten die Jungtiere „normale“ Futterportionen erhalten.
Irene
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Aufzucht der Jungen durch die Eltern
Nach einer Tragzeit von ca. 111 Tagen kommen die jungen Chinchillas zur Welt. Meist sind es ein bis vier Stück, wobei Zwillinge wohl am häufigsten vorkommen.
Bei der Aufzucht der Jungen
spielt neben der Mutter auch der Vater eine wichtige Rolle, denn auch er kümmert sich aufopfernd um sie. Schon während der Geburt weicht er der werdenden Mama nicht von der Seite und sobald das erste
Junge geboren ist, nimmt er es in seine Obhut. Er leckt es trocken und wärmt es, so dass sich die Mutter vollkommen auf die weiteren Geburten konzentrieren kann. So finden sich nach und nach alle Jungen
unter dem Bauch des Vaters ein. Erst nachdem der Mama eine kleine Pause zum trinken und fressen vergönnt war, übergibt er ihr die Babys, so dass sie sie säugen kann.
Die Babys haben je nach
Anzahl ein durchschnittliches Geburtsgewicht von ca. 40 - 50 Gramm und sind schon vollständig entwickelt. Bereits ein paar Stunden nach der Geburt fangen sie an, ihre Umgebung zu erkunden. Dabei passen
sowohl die Mama als auch der Papa gleichermaßen auf, dass dem quirligen Nachwuchs nichts zustößt. Dies ist in der Anfangszeit auch recht einfach, da die Babys schon nach kürzester Zeit nach Vater und
Mutter fipsen und sofort unter den Bauch des Elternteils schlüpfen, der zuerst auf die Fipser reagiert hat. Dort wärmen sie sich dann für die nächste Entdeckungsrunde wieder auf. Nach und nach
können die Kleinen ihre Körpertemperatur länger halten und so werden auch ihre Erkundungstouren länger. Nach einigen Tagen klettern und toben sie im Käfig herum, bis die Eltern sie zur Ordnung rufen.
Chinchillas sind Säugetiere. Somit muss sich
„Oma“ oder „Opa“ (= Besitzer) nicht um die Ernährung kümmern. Die Mama besitzt 6 Zitzen, so können die maximal 4 Babys problemlos mit Milch versorgt werden. Eine zusätzliche Fütterung ist im Normalfall nicht notwendig, lediglich bei einer kränkelnden oder schwächlichen Mama kann eine Zufütterung nötig sein.
Die Zähne der Kleinen sind bereits von Geburt an sehr scharf. Sie müssen erst lernen, die Kraft, die sie in ihren Kiefer haben, richtig zu dosieren. Dies macht sich für uns Menschen durch die
äußerst schmerzhaften Probebisse in den ersten Tagen bemerkbar. Doch nicht nur bei Fingern, auch bei der Zitze, an der sie saugen, haben die Babys Schwierigkeiten, die Stärke des Bisses richtig
einzuschätzen. So kann es durchaus auch zu Bisswunden am Gesäuge der Mama kommen. Eine tägliche Kontrolle ist ratsam, so dass man evtl. Bisswunden
sofort mit Salbe (gibt’s beim TA) versorgen kann. Unbehandelt führen solche Bissverletzungen schnell zu schmerzhaften Entzündungen.
Nach ein paar Tagen fangen die Babys an, zusätzlich zur
Muttermilch auch einzelne Heuhalme zu fressen oder besonders leckere Körner aus dem Fressnapf der Eltern zu naschen. Auch an Leckereien sind sie schon interessiert, allerdings müssen „Oma“ und
„Opa“ da stark bleiben. Rosinen usw. können in solch einem frühen Lebensstadium schlimme, teils tödliche Durchfälle auslösen. Heu hingegen dürfen sie jedoch nach Lust und Laune fressen und da
es ja auch ein noch neuer Geschmack ist, akzeptieren sie auch einzelne, besonders zarte Heuhalme als Leckerei. Richtige Leckerle sind erst ab ca. der 8 Woche empfehlenswert, und auch da nur z.B. ½
Rosine.
Nach und nach wird der Anteil an fester Nahrung, den die Jungtiere zu sich nehmen immer größer, der Anteil an Muttermilch sinkt. Nach ca. 6 Wochen sind sie dann soweit, dass die
Muttermilch nur noch eine schmackhafte Leckerei darstellt. Das ist die Zeit des Absetzens, die Milchquellen versiegen.
Sobald die Jungen von der Mutter entwöhnt sind, wird auch die Mutter - Kind
- Bindung lockerer. Die Mama zieht sich nun immer häufiger zurück und will ihre Ruhe haben. Der Papa kümmert sich nun fast ausschließlich alleine um den Nachwuchs, passt auf, dass die Kleinen es
nicht zu bunt treiben und alles seine Ordnung hat.
Auch sorgt er dafür, dass die Mama tagsüber ungestört in ihrer Höhle schlafen und sich von den Strapazen der Geburt und Aufzucht erholen kann. Bei begrenzten Platzverhältnissen gar keine leicht Aufgabe, bei zu klein gewähltem Käfig fast unmöglich.
Wenn die Familie einen Standardkäfig bewohnt, ist es nun an der Zeit, die Jungtiere in einen eigenen Käfig umzusetzen. Dort können sie ungestört rennen und toben, wachsen und sich entfalten,
ohne dabei die Eltern zu stören. Die Mama bekommt endlich die dringend benötigte Ruhe, und auch der Papa wird dankbar darüber sein, endlich mal wieder einen Tag durchschlafen zu können.
Bewohnt die Familie einen größeren Käfig, eine sog. Gesellschaftsanlage, und sind auch genügend Unterschlupfmöglichkeiten für die Mutter und den Nachwuchs vorhanden, kann man sie natürlich auch
beieinander lassen. Das Bild einer liebevoll aneinandergekuschelten Chinchillafamilie ist unser Lohn.
Spätestens jetzt sollte man sich auch Gedanken machen, was mit dem Nachwuchs passieren soll.
Für die Babys, die abgegeben werden, ist es nun an der Zeit, gute Plätze zu suchen, so dass die neuen Besitzer ausreichend Zeit haben, alles für den neuen Hausgenossen vorzubereiten. Für Babys, die
man selbst behält, kann man jetzt langsam einen eigenen Käfig bauen / bestellen und sich evtl. nach einem Partner umsehen.
Die beste Zeit für eine Abgabe ist das Alter von 3 Monaten.
Dank ihrer Neugierde gewöhnen sie sich sehr rasch an ihr neues Zuhause und evtl. neue Gesellschaft. Auch gewinnen sie sehr schnell Vertrauen zum neuen Besitzer und werden zahm.
Auch bei Babys,
die man selbst behält, ist nun der beste Zeitpunkt für den Umzug in den endgültigen Käfig und eine Verpaarung mit einem ungefähr gleichaltrigen Partner. Bei einem wesentlich älteren Partner
empfiehlt es sich, noch ca. 2-3 Wochen zu warten. In dieser Zeit kann man die zwei Käfige schon mal nebeneinander stellen und den beiden gemeinsamen Auslauf geben, so dass sie sich kennenlernen können.
Angi
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Handaufzucht von Chinchillas
Chinchilla-Babys per Hand aufzuziehen ist ein äußerst schwieriges Unterfangen, das sehr viel Zeit und Verantwortungsbewusstsein erfordert. Normalerweise sind Chinchilla-Mütter gut alleine in der Lage
für ihre Jungen zu sorgen und sie zu säugen. Es kann aber auch vorkommen, dass der Mensch helfend eingreifen muss: - Das Muttertier verstirbt nach der Geburt
- Das Muttertier nimmt das Junge nicht an (kommt selten vor) - Das Muttertier hat nicht genug Milch - Das Muttertier hat mehr als drei Junge und deshalb nicht für alle genug Milch
- Das Jungtier ist verletzt und kann nicht bei der Mutter sein
Sofern ein Muttertier nach der Geburt verstirbt oder das Junge nicht annimmt, so kann man versuchen, eine Amme für das Kleine zu
finden. Hat man z.B. eine andere Mami, die gerade Junge im ca. gleichen Alter hat, so kann man versuchen, die kleinen Kerlchen mit dazuzusetzen, in den meisten Fällen klappt das problemlos. Wenn ein
Muttertier nicht genug Milch hat (z.B. oft bei Erstlingswürfen oder bei Mehrlingsgeburten ab drei Jungtieren), so muss man u.U. zufüttern. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Kleinen auch bei der
Mutter noch Milch abbekommen, denn Muttermilch ist halt doch das beste für die Babys. Sofern die Mutter ein Junges nicht annimmt und man keine Amme hat, bzw. ein Jungtier verletzt ist und nicht mehr zur
Mutter kann/soll, so muss man „Pflegemami“ spielen.
Zufüttern bei Mehrlingswürfen Bei Mehrlingswürfen kann man alle Jungtiere problemlos bei der Mutter belassen und nur durch
Zufüttern der Chin-Mami etwas Arbeit abnehmen. Es gibt die Züchter, die immer die Stärksten Jungen zeitenweise aus dem Käfig nehmen, damit die schwächeren Geschwister in Ruhe trinken können. Ich
halte diese Methode für die geeignetste. Denn wie schon eingangs erwähnt ist Muttermilch immer noch das beste für die kleinen Kerlchen. Es gibt auch noch die Möglichkeit, die Jungtiere in Schichten
bei der Mutter zu lassen, so dass nacheinander alle trinken können. Bewährt hat sich bei mir die Methode, dass ich die Stärksten rausgenommen und per Hand gefüttert habe, dann hatten sie nicht mehr
so großen Appetit und ließen die Kleinen auch mal trinken. Zufüttern sollte man allerdings nur die ersten 2-3 Wochen, dann fressen die Kleinen bereits selbständig vom Futter mit und brauchen keine
Zufütterung mehr.
Handaufzucht
Eingangs ist zu erwähnen, dass ein Chinchilla-Baby alle 1 - 1 ½ Stunden seine Milch braucht. Es ist sehr wichtig, diese Zeiten einzuhalten, da andernfalls die Darmtätigkeit des Kleinen
erlahmen könnte und das unweigerlich zum Tod führen kann. Die ersten 1-2 Lebenswochen ist es unbedingt notwendig in diesen Abständen (AUCH NACHTS!!!) zu füttern, später können
die Zeiträume dann ständig etwas erweitert werden, bis das Junge entwöhnt ist und feste Nahrung zu sich nimmt. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist, dass die Kleinen ständig
warmgehalten werden müssen. Sofern möglich sollte man das Kleine am Körper haben, damit es die Körperwärme und Geborgenheit, die die Mutter ja nicht geben kann, erhält.
Wenn man das Kleine mal alleine lassen muss, so nehme ich immer eine kleine Wärmflasche, fülle sie mit warmen Wasser, wickle
sie in ein Handtuch und setze den kleinen Kerl drauf. Kleine Chinnies mögen die Wärme und bleiben gerne darauf sitzen.
„Milchrezepte“
Ich habe bei meinen Tieren zwei verschiedene „Rezepte“ ausprobiert, und bin bisher sehr gut damit gefahren:
Babynahrung (hiervon nicht die Erstlingsmilch sondern die Dauernahrung), gemischt mit körperwarmen Wasser. Hierbei ist darauf zu
achten, dass die Mischung nicht zu dicklich ist. Vor allem zu Beginn der Handaufzucht sollte die Konsistent ähnlich der von richtiger
Milch sein. Später kann dann der Pulveranteil gesteigert werden, so dass etwas dicklichere Milch entsteht.
1Dosenmilch (7,5% Fettgehalt), gemischt mit körperwarmen Wasser und etwas Traubenzucker. Auch hierbei ist darauf zu achten, dass die Mischung vor allem am Anfang nicht allzu dick ist.
Die Fütterung Man sollte sich eine kleine Spritze ohne Kanüle besorgen, das Kleine behutsam in die Hand nehmen (am besten funktioniert bei
mir die leicht liegende Stellung des Tieres) und dann tröpfchenweise die Milch auf das Schnäuzchen geben. Zu Beginn gibt es
evtl. etwas Widerstand, aber bald erkennt es, dass es etwas Feines gibt und schleckt fleißig das Schnäuzchen ab. Wenn das
Kleine nicht mehr trinken will, so lasse ich es ein paar Minuten in Ruhe und wenn es wieder genug Luft geholt hat, kommt der
zweite Durchlauf. Bei ganz jungen Tieren wird zu Beginn ca. 0,2 - 0,4 ml getrunken, was sich stetig steigert. Nach der Mahlzeit ist es
sehr wichtig, dem Jungtier den Bauch mit leichten, kreisenden Bewegungen zu massieren. Normalerweise würde diese Aufgabe die Chin-Mami übernehmen, aber in diesem Fall müssen wir dies tun.
Bitte unbedingt darauf achten, dass der Bauch immer schön weich bleibt. Sollte er hart werden so muss man unbedingt sofort zum
Tierarzt gehen, denn dann hat das Kleine vermutlich Blähungen, gegen die der Tierarzt etwas unternehmen muss.
Es ist nicht gesagt, dass eine Handaufzucht den gewünschten Erfolg bringt, aber ich denke, dass jedes Jungtier eine Chance
verdient hat, auch wenn das für den Menschen manchmal sehr stressig und aufreibend ist. Aber wenn so ein kleiner Kerl dann groß wird, hat sich die ganze Mühe allemal gelohnt!!! Dunja |
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Zufütterung - Milchrezepte, die Zweite
Sie benötigen Kondensmilch 3,5% Fett, Schmelzflocken (Instantflocken) und Traubenzucker. Ferner ein paar 1ml Spritzen ohne Nadel oder eine Pipette ohne Kugel vorne und eine grammgenaue Waage (wiegen
sollten Sie das Baby in den ersten 2 Wochen sowieso täglich, egal ob mit oder ohne Mama).
Bei einem 10 Tage alten Baby ist eine Mischung aus 3ml Kodensmilch + 2ml kochendes Wasser + eine große
Prise Schmelzflocken + 1 Messerspitze Traubenzucker optimal. Langsam kann man dann den Schmelzflockenanteil und Milchanteil steigern. Gefüttert wird, bis das Baby 6 - 8 Wochen alt ist. Die ersten 2
Wochen Tag und Nacht alle 2 Stunden (wären bei ihnen nur noch 4 Tage). In der dritten Woche kann man dann 2 x täglich eine Fütterung auslassen - sprich, nach 5 Fütterungen bekommt man mal 4 Stunden
Schlaf am Stück:-) Ab der vierten Woche kann man dann die Intervall langsam vergrößern - zuerst alle 3 Stunden füttern, dann alle 4, alle 5, alle 6 Stunden usw. Schließlich mit ca. 6 - 7 Wochen gibt
es nur noch ca. 2 x täglich Milch. Wichtig ist, dass das Baby nach jeder Intervallverlängerung weiterhin konstant zunimmt. Nach 3 Tagen mit Zunahme kann man wieder verlängern. Ach ja ... zum Füttern
wird das Baby auf den Rücken gedreht und ihm sanft ein Tröpfchen Milch aufs Mäulchen getropft . Es kann sein, dass es anfänglich nicht trinken mag, aber nach ein paar Versuchen siegt der Hunger. Dann
wird es gierig trinken. Achten Sie darauf, dass keine Milch in die Lunge gerät, also immer nur so viel ins Mäulchen tropfen, wie es tatsächlich schlucken kann. Wegen Salmonellengefahr muss die
Milchmischung vor jeder Fütterung frisch angesetzt werden. Schön ist es, wenn sich der Papa um die Verdauung und Körperpflege kümmert. Lässt er den Nachwuchs jedoch links liegen ist es wichtig, dass
man dem Baby nach jeder Fütterung den Bach gegen Uhrzeigersinn massiert, bis es Kot und Urin abgesetzt hat. Alleine funktioniert das erst mit ca. 4 - 5 Wochen. Angi
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Warum ist eine Schutzgebühr und ein Schutzvertrag nötig? Medikamente, Kosmetika und noch einige andere Dinge werden, bevor sie in den Handel gelangen, in Tierversuchen auf Wirkung,
Nebenwirkungen und Verträglichkeit getestet. Diese Tierversuche lassen sich nie ganz vermeiden und haben mitunter auch durchaus ihre Berechtigung. Chinchillas sind, da sie sehr viel widerstandsfähiger
wie Mäuse oder Ratten sind, für Tierversuche sehr beliebt. Ein Labor zahlt im Schnitt Eur 15,-- bis Eur 25,-- für ein junges, gesundes Chinchilla. Dies ist für sog. Tiervermittler eine sehr lukrative
Einnahmequelle. In den Kleinanzeigen der Zeitungen suchen sie nach Tieren, die verschenkt oder gegen eine geringe Gebühr abgegeben werden, holen sich diese Tiere und verkaufen sie an Laboratorien
weiter. Um sicher zu gehen, dass „unser“ Nachwuchs nicht für Tierversuche verwendet wird, ist eine Schutzgebühr
nötig. Sie sollte mindestens Eur 25,-- betragen, so dass sich für die Tiervermittler ein Ankauf auf gar keinen Fall lohnt.
Doch auch eine Schutzgebühr allein gewährleistet nicht, dass unser
Nachwuchs ein liebevolles Zuhause mit Familienanschluss bekommt. Denn auch, wenn das Kleine nicht an ein Labor abgegeben wird, kann immer noch vieles mit ihm passieren, das nicht in unserem Sinne ist. So
gibt es z.B. immer noch Pelzer, die ihre Zucht durch private Tiere auffrischen, manche Leute betreiben eine Profitzucht und andere wiederum haben sich einfach (noch) keinerlei Gedanken um eine
artgerechte Haltung gemacht. Diese Art von Leuten wird durch einen Schutzvertrag, in dem sie u.a. mit ihrer Unterschrift den Familienanschluss und eine artgerechte Haltung garantieren und dem
Vorbesitzer das Recht der Platzkontrolle einräumen, oftmals abgeschreckt.
Außerdem bekommt man durch den Schutzvertrag die Gewissheit, dass das Tier höchstwahrscheinlich nicht auf der Straße
oder im Tierheim endet. Da man in dem Vertrag die jederzeitige Rücknahme des Tieres garantiert, ist es für den neuen Besitzer bequemer, es einfach ohne Angaben von Gründen wieder zurückzugeben, wie
evtl. beim Aussetzen erwischt zu werden (und eine Geldstrafe zahlen zu müssen) oder in einem Tierheim lange Erklärungen abgeben zu müssen.
Eine 100 %ige Garantie für einen guten Platz hat man
meistens nur, wenn man seine Jungtiere im Bekanntenkreis unterbringt und regelmäßig besucht. Wenn man jedoch auf Schutzgebühr und Schutzvertrag besteht und sich einige Zeit mit den neuen Besitzern
unterhält, kann man davon ausgehen, alles Mögliche unternommen zu haben, damit es den Kleinen auch weiterhin an nichts fehlt.
Im Gespräch mit dem neuen Besitzer sollte man vorsichtig
herausfinden, in wie weit er schon über Haltung und Pflege informiert ist, was er Zuhause schon alles vorbereitet hat und in welches Umfeld das Junge kommt. Gegebenenfalls sollte man den neuen Besitzer
nochmals auf die Klausel im Schutzvertrag hinweisen, in der man ihm zusichert, dass er bei Fragen jederzeit anrufen kann und dass man ihn gerne berät. Ein unerfahrener Halter wird dankbar darauf zurück
kommen und sich des öfteren telefonisch melden. Durch das einmal aufgebaute Vertrauensverhältnis kann man auch später fast sicher sein, dass man von Zeit zu Zeit einfach mal wieder einen Info-Anruf
bekommt, wie es dem Kleinen denn mittlerweile geht. Ein Schutzvertrag kann per E-Mail bei uns angefordert werden. Angi
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Tagebuch eines Schnuckel-Wusels oder was ein Chinchilla empfindet, wird es per Hand großgezogen
04.03.2002 Hallo, Ihr lieben Clubmitglieder!! gestatten, dass ich mich vorstelle: Ich bin das Schnuckel-Wusel aus der
Pfalz. Einen richtigen Namen hatte ich bislang noch nicht, doch zwischenzeitlich hat sich meine Pflege-Mami doch für einen entschieden, weshalb ich nunmehr "Amy"
heiße. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, warum sich meine Pflege-Mama ausgerechnet diesen Namen ausgesucht hat und einigen von Euch wird er vielleicht auch bekannt
vorkommen. Dies war nämlich so: Meine Mami hat vorletzten Samstag, also einen Tag nach meiner Geburt und zu einer Zeit, als es mir ganz und gar nicht gutging,
den Fernsehbericht über meine wildlebenden Verwandten gesehen. Die Forscherin,
die sich der Erforschung meiner Verwandten verschrieben hat, hieß Amy. Als ich also an diesem Wochenende so völlig schlapp in
den Seilen hing, nichts an Nahrung zu mir nehmen wollte bzw. konnte, war sie schon total verzweifelt und hat versucht, mich mit
dem Versprechen an das Probieren dieser komischen Pampe, die sie mir täglich füttert, heranzuführen, indem sie mir sagte, dass
ich nur als großes + starkes Wusel zu meinen wildlebenden Verwandten nach Süd-Amerika reisen könnte. Dies klang mehr
als einleuchtend, weshalb ich von diesem Zeitpunkt an begonnen habe, wie wild zu kämpfen und mir täglich mehrmals diesen
komischen Brei, den sie mir immer zubereitet, im wahrsten Sinne des Wortes "reinzuziehen". Und was soll ich Euch sagen, seit dieser Zeit geht es mir von Tag zu Tag besser!!!
Doch hier meine Story von Anfang an und der Reihe nach:
Ich bin heute auf den Tag genau eeiiiine Woche und drei Tage alt (!!!!) und habe schon gaaaaanz viel erlebt! Als ich nämlich vorletzte Woche auf die Welt kam, stand
es mit meiner Gesundheit nicht gerade zum besten, doch ich habe beschlossen, dass es mir hier bei meiner Chin-Mami, meiner Schwester (die mich zwar manchmal
ziemlich ärgert und auch nicht gerade zimperlich mit mir umgeht, aber die ansonsten doch recht lieb und schmusig ist) und vor allem meiner Pflege-Mama so unheimlich
gut gefällt, dass ich nicht gleich wieder von dieser Welt gehen möchte, wenn ich nun schon einmal da bin. Deshalb habe ich beschlossen - allen Widrigkeiten zum
Trotz - zu kämpfen und wie!!!!
Ich schnuckele täglich mehrmals zusammen mit meiner Chin-Mama an einem komischen Ding, aus dem eine süßliche, wohl-
schmeckende Flüssigkeit kommt. Was das genau ist, kann ich nicht genau sagen, aber irgendwie schmeckt das Zeug verdammt
gut, was ich nach einigen "Sitzungen" sehr schnell selbst gemerkt habe. Außerdem ging es mir auf dieses Zeug, was da aus
diesem Ding kommt, bald erheblich besser, ich wurde kräftiger und konnte viel mehr Aktivitäten entfalten, als das noch am letzten
Wochenende der Fall war. Außerdem freut sich meine Pflege-Mama immer ganz doll, wenn sie mich aus dem Käfig nimmt, um mit
mir gemeinsam an dem Ding zu nuckeln und mich zuvor noch auf ein komisches Gerät setzt, das oben ganz glatt ist und auf dem
ich mich nie so doll bewegen darf, wie ich eigentlich möchte. Sie liest dann wohl immer eine Anzeige ab und ist ganz aus dem
Häuschen, wenn diese mehr anzeigt wie noch bei der letzten "Nuckel-Sitzung". Tja, irgendwie komisch, ich kann mir das auch nicht ganz erklären!!!
Aber irgendwie ist meine Pflege-Mama doch unheimlich lieb. In den Schnuckel-Pausen nimmt sie mich immer ganz lieb in ihre
Hand oder ich darf den Ärmel ihres Pullovers raufdüsen. Außerdem krault sie mich immer ganz lieb - vor allem am Bauch - was
mich wiederum zu einem genüsslichen Quietschen veranlasst, wodurch sie ebenfalls in helle Verzückung gerät!!! Komisch, komisch, diese Pflege-Mamas!!!
Ansonsten bemühe ich mich ganz doll, auch bei meiner richtigen Mami zu schnuckeln, wodurch ich es heute immerhin schon auf
ein Gewicht von 59/60 g gebracht habe. Ist das nicht toll? Ihr müßt nämlich wissen, dass ich bei meiner Geburt und auch noch am
darauffolgenden Wochenende bloß ganze 33 g gewogen habe, während meine Schwester bereits 55 g auf die Waage brachte.
Aber ich habe beschlossen, dass ich sie unbedingt einholen will!!!! Ob ich das ganz schaffen werde, weiß ich nicht, aber ich strenge mich auf jeden Fall unheimlich an.
Meine Schwester macht mir ab und zu noch ein bischen das Leben, respektive das Nuckeln bei bei meiner Chin-Mami, schwer,
denn - könnt Ihr Euch sowas vorstellen - sie will immer an dieselbe "Milchbar" wie ich?! Und wenn ihr das nicht gelingt, schubst sie
mich einfach weg oder fängt an, mich zu zwicken. Da ich mir dies nicht länger gefallen lassen konnte, denn immerhin ist sie - im
Gegensatz zu mir - schon soviel schwerer und hat daher das Nuckeln nicht mehr allzu nötig, bin ich nunmehr zum "Gegenangriff"
übergegangen und zwicke zurück, wenn ich gerade bei meiner Chin-Mami nuckele und sie mich vertreiben will. Ich habe ihr auch
schon ins Ohr gebissen und gerade vorhin habe ich sie einfach vom Brett geschubst. Habe ich das nicht prima gemacht? Ich weiß,
ganz fair ist das nicht und ein bischen schäme ich mich deswegen auch (aber wirklich nur ein gaaanz kleines bischen!!), denn
schließlich muss ich mir noch etwas mehr Gewicht anschnuckeln als sie. Außerdem nimmt sie am Tag sehr viel mehr an Gewicht zu
als ich und deshalb sind solch kleine "Kniffe" wohl erlaubt, oder was meinst Du?
Ich wette, wenn mein Pflege-Papa, den ich nur kurz gesehen habe und aufgrund meines nach der Geburt noch geschlossenen
einen Auges nur schwer erkennen konnte, wieder aus Amerika kommst, erkennt er mich nicht wieder, denn ich bin jetzt schon
ungefähr doppelt so groß wie vorletzte Woche. Schade, dass ich Euch kein Foto schicken kann, Ihr wärt bestimmt unheimlich
stolz auf mich und vor allem auch auf meine Pflege-Mama, die sich wirklich rührend um mich kümmert und mich knuddelt.
Spter muss ich gleich wieder zum Schnuckeln anrücken. Rein vorsorglich zicke ich zwar dabei anfangs immer ein bischen rum,
doch eigentlich gefallen mir die regelmäßigen Schnuckel-Sitzungen (derzeit alle 5 Stunden) sowie die damit verbundenen
Schmuseeinheiten, die ich wirklich nur empfehlen kann, sehr gut!!! Aber ein bischen Rumzicken und Sträuben muss eben sein!!! :-))
Ich schicke Euch ganz viele liebe Schnuckel-Grüß und bedanke mich ganz doll fürs Daumendrücken, was Ihr bislang für mich
gemacht habt und was offensichtlich unheimlich gut gewirkt hat!!!!!!!
Eure Amy, alias Schnuckel-Wusel
24.03.2002 Hallo liebe Fans da draußen!!!
Ich bin zwischenzeitlich richtig groß geworden, Ihr würdet mich nicht mehr wiedererkennen, wenn Ihr mich anfangs zu meiner Geburt bzw. kurze Zeit danach
und jetzt (4 Wochen später) gesehen hättet. Heute Morgen brachte ich kurzfristig eine "Schnapszahl" auf die Waage: 111 g, doch zwischenzeitlich habe ich bereits
wieder fleißig bei meiner Mami genuckelt und Heu gefuttert, weshalb ich vorhin bei der letzten Zusatzfütterung durch meine Ersatzmama, die sich wirklich rührend um
mich kümmert, bereits 113 g wog.
Ich werde auch von Tag zu Tag unternehmungslustiger, probiere mehr Dinge aus und nerve ein bischen meine Schwester sowie
meine Mami. Besonders lustig finde ich es, auf allen Vieren wie ein Gummibällchen durch den Käfig zu hüpfen. Ich kann gar nicht
verstehen, warum sich Mami dadurch so genervt fühlt, zumal meine Schwester fleißig mithüpft!! :-))
Und all die guten Sachen, die ich zwischenzeitlich zum Essen entdeckt habe, denn es gibt wirklich nicht nur diese Flüssig-Nahrung,
sondern auch noch ganz viele andere Leckereien. Ganz verrückt bin ich z.B. nach Heu, aber auch Knabberstangen, Äpfel und vor
allem Rosinen finde ich gaaaaanz große Klasse!!!! Ich kann Euch sagen, es hat sich wirklich gelohnt, so fleißig bei meiner
Ersatzmama zu schnuckeln, denn nur dadurch bin ich so groß und stark geworden, dass mich all die anderen Dinge jetzt auch
interessieren. Zu Anfang hing ich nämlich nur kraftlos im Käfig rum und war nicht in der Lage, auch nur ein Füßchen gerade vor das
andere zu setzen, aber jetzt .... !!!!!! Ihr solltet mich mal sehen. Das Schnuckeln finde ich aber nach wie vor ganz große Klasse,
obwohl ich derzeit nur noch drei Mal pro Tag von meiner Ersatzmama geschnuckelt werde, doch darauf warte ich immer schon
ganz sehnsüchtig!! Wenn sie schon das Wasser aufsetzt und die Dosenmilch aus dem Kühlschrank holt, man, da kann ich mich kaum noch beherrschen und fange schon ganz hungrig an zu piepen.
Zwischenzeitlich unternehme ich zusammen mit meiner richtigen Mami und meiner Schwester auch allabendliche Erkundungsgänge
in der näheren Käfigumgebung. Das ist vielleicht interessant sage ich Euch!! Da kann man so schön Blödsinn machen und
lustig rumspringen. Wir nutzen die Zeit dann immer voll aus und sind hinterher durch das viele Rumspringen immer ganz k.o.!! Aber
was gibt es denn schöneres, als nach einem ausgiebigen Spaziergang sich schön gemütlich an Mami zu kuscheln, etwas zu
nuckeln und dann einzudösen!? Könnt Ihr Euch etwas kuscheligeres vorstellen??
Zwischenzeitlich habe ich auch mein erstes Sandbad genommen. Zu Beginn war ich zwar noch etwas zögerlich, denn schließlich
hat es soooo unheimlich gestaubt, als sich meine Mami gleich in die Badewanne gestürzt hat, als das Ding in den Käfig gestellt
wurde. Meine Schwester und ich schauten zunächst noch etwas skeptisch, doch als die Wanne endlich frei war, mußten wir uns
das Ganze doch mal aus der Nähe anschauen. Meine Schwester machte gleich nach, was sie mein unserer Mami beobachtet
hatte, doch mir war das alles etwas suspekt. Ich lief nur durch den Sand und beschnüffelte alles ganz genau. Ich traute mich nicht
so recht, es den anderen gleich zu tun. Das blieb auch noch so, bis die Badewanne am nächsten Tag wieder in den Käfig gestellt
wurde, doch dann entschloß ich mich, mich ebenfalls durch dieses staubige Zeug zu wälzen, und siehe da, das brachte einen
ungeheueren Spaß!!!!! Ich buddelte, wälzte mich, warf mich von einer Seite auf die andere und das ganze Unternehmen bereitete mir von Sekunde zu Sekunde mehr Vergnügen + Spaß!!! Heute kann ich mir ein Leben ohne Sandbaden gar nicht mehr vorstellen.
Nur meine Ersatzmami, die vor Vergnügen fast so laut quietscht wie ich, wenn sie mich so
fröhlich rumtollen sieht, bekommt dann immer solche Niesanfälle und schnieft ganz schlimm in der Gegend rum; doch nach einer Weile - vor allem, wenn ich wieder aufgehört habe zu Baden - gibt
sich auch das wieder!!!
Und hier mal ein Foto von unserer Kleinfamilie (bis auf Papi) Links auf dem Brett bin ich zu sehen,
daneben meine richtige Mami, Schnuckie, eine wunderschöne Black-Velvet-Dame. Davor, reckt sich meine Schwester Flummie, welche deutlich größer ist als ich und bereits ein Gewicht von ca. 260 g
hat. Doch ich arbeite daran, dass ich sie bald einholen werde!!!!! Ansonsten lerne ich von Tag zu Tag mehr und werde auch immer frecher. Unsere Mami ist z.T. ganz schön genervt von uns und
unserem Herumgehopse; glaubt mir, der Name "Flummie" kommt bei meiner Schwester nicht von ungefähr: sie springt nämlich wie ein Gummi-Bällchen, wenn es darauf ankommt und wenn uns
gerade mal wieder der Hafer, pardon, das Heu, sticht!!!!!!!!!! Wir machen ganz schön viel Blödsinn, wenn wir abends erst einmal so richtig fit sind.
So, jetzt muss ich mich wieder ein wenig ausruhen bzw. neue Kraft schnuckeln bei meiner Mami. Außerdem gibt es
demnächst bestimmt auch wieder ganz gute Pellets und vor allem Heu zum Nagen. Da freue ich mich jeden Abend drauf und stürze mich immer kopfüber hinein ins (Heu)-Vergnügen!!! Eure Amy (Schnuckel-Wusel)
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Aus dem Tagebuch eines Dreierwurfes
9.April 2003 – Tag der Geburt Zwischen 7:00 und 8:30 kamen die 3 zur Welt, die Nachgeburt wurde von der Mutter gefressen und sofort begannen die Kleinen bei der Mutter zu trinken. Eine Stunde
nach der Geburt verließen die Kinder zum ersten Mal das Häuschen und spazierten im Käfig umher. Auch die ersten Streitigkeiten um die heiß begehrten Zitzen der Mutter begannen lautstark. Eines der
Babys hatte noch die Augen fest verschlossen, mit etwas Bepantensalbe „rieb“ ich sie vorsichtig ein und einige Sekunden später waren die Äuglein offen. Die Mutter lässt die größere Tochter,
welche von Geburt an bei ihr lebt, zu den Kindern und es gibt zwischen ihnen keine Streitigkeiten.
Geburtsgewichte Standard, weiblich, 39 Gramm Beige hell, männlich, 45 Gramm Beige, männlich, 42 Gramm
Allgemeinzustand der Kleinen: neugierig, wach und hungrig
Die Mutter brachte die Kinder im obersten Häuschen im Käfig zur Welt, ich habe es entfernt, um
Abstürze der Kleinen zu vermeiden und dass sie auch wieder zur Mutter zurück können. Nun steht das Häuschen am Käfigboden,
ebenso den Futternapf habe ich auf den Boden gestellt und als ich bemerkte, dass die Kinder schon da sind, die Sandwanne entfernt.
20:00 Uhr: Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 38 Gramm - minus 1 Gramm Beige hell, männlich, 43 Gramm - minus 2 Gramm Beige, männlich, 41 Gramm - minus 1 Gramm
Alle Kinder sind wohlauf und interessiert unterwegs, die Mutter hat 3 laktierende Zitzen, frisst und ist aktiv. Grace ist am Zuwachs
interessiert und Marilyn akzeptiert den Umgang zwischen ihr und den Kindern.
10. April 2003 – erster Tag, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 42 Gramm - 4 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 43 Gramm - seit gestern gleich geblieben Beige, männlich, 46 Gramm - 5 Gramm zugenommen
Die beiden Böckchen hatten wieder Streit untereinander, die Mutter geht meist dazwischen. Heute waren sie weniger unterwegs
und Mutter und Kinder verbrachten die meiste Zeit im Häuschen, Grace durfte auch mit hinein.
Ich habe zwei Gewichtskontrollen durchgeführt und werde dies die nächsten Tage auch weiterhin öfter als einmal machen, da ich
das hellere Böckchen wegen seiner 2 Gramm Gewichtsabnahme und seither keiner Zunahme genauer kontrollieren möchte.
 11. April 2003 – zweiter Tag, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 43 Gramm - 1 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 47 Gramm - 4 Gramm zugenommen Beige, männlich, 48 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Alles unverändert, Kindern und Mutter geht es gut! Grace betreut die
Kinder mit, wenn Marilyn sich im Käfig die Füße vertritt.
12. April 2003 – dritter Tag, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 45 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 49 Gramm - 2 Gramm zugenommen Beige, männlich, 50 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Ich konnte heute gut beobachten, dass Marilyn nicht gerne möchte, wenn die Babys das Häuschen verlassen, sie läuft immer zu
dem jeweiligen Baby und schiebt es in das Häuschen zurück. Weiterhin ist mir aufgefallen, sobald jemand zum Käfig geht, setzt sie
sich so in oder vor die Hütte, dass man nicht zu den Babys hineinsieht – das macht Grace ihr auch schon nach!
13. April 2003 – vierter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 49 Gramm - 4 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 52 Gramm - 3 Gramm zugenommen Beige, männlich, 56 Gramm - 6 Gramm zugenommen
Der Schlaf-/Wach-Rhythmus dürfte allmählich wieder seine geregelte Ordnung bekommen, tagsüber war nur die Mutter ab und zu im Käfig unterwegs, um sich scheinbar ein wenig Freiraum
zu gönnen, ich habe soeben die Gewichtskontolle durchgeführt und seither laufen Kinder und
Mutter im Käfig umher. Ich konnte soeben die Kleinen dabei „ertappen“, dass sie in der Futterschüssel saßen und naschten. Es ist
unmöglich, sich dem Käfig unbemerkt zu nähern. Sobald die Mutter es merkt, springt sie, die Kinder schützend, durch den Käfig,
was die Kinder zur Flucht vor mir animiert – somit sind alle Versuche, die Kinder am Futternapf zu fotografieren, bisher fehlgeschlagen.
14. April 2003 – fünfter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 50 Gramm - 1 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 57 Gramm - 5 Gramm zugenommen Beige, männlich, 58 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Heute habe ich seit der Geburt das erste Mal wieder die Sandwanne in den Käfig gestellt, völlig interessiert haben alle drei Kleinen
zuerst die Wanne und dann den Sand darinnen begutachtet. Doch wirklich etwas anzufangen wußten sie mit dem kühlen Weiß nicht! Viel interessanter noch ist die Futterschüssel!
15. April 2003 – sechster Tag, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 53 Gramm - 3 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 59 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 62 Gramm - 4 Gramm zugenommen
Das Babyfischen (aus dem Käfig nehmen um zu wiegen) wird nun immer schwieriger – ganz schön flott unterwegs, die Kleinen!!!
Bisher hatte ich immer eine Reihenfolge, wer als Erster und wer als Letzter zum Wiegen an die Reihe kommt, das kann ich nun
vergessen und muss froh sein, wenn ich beim ersten Versuch gleich eines der Wusels in der Hand halte – aber sie weinen nicht
und sind dann doch recht neugierig, welch „nackiges Monster“ (Hand, um Missverständnissen vorzubeugen) sie da gerade „umfasst“!
16. April 2003 – siebenter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 55 Gramm - 2 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 61 Gramm - 2 Gramm zugenommen Beige, männlich, 63 Gramm - 1 Gramm zugenommen
Definitiv habe ich heute eines der Babys (Beige hell) dabei gesehen, dass es auf das mittlere Brett geklettert ist (in 30cm Höhe)
und einen Heuhalm in den Pfötchen hielt, sowie auch daran geknabbert hat – so ein goldiger Anblick! Die Kleinen sind nun eine
Woche alt, ich werde weiterhin täglich wiegen und meine Berichte ab nun wöchentlich zusammenfassen, außer es gibt etwas Besonderes, darüber werde ich natürlich extra berichten!
23. April 2003 – zweite Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 74 Gramm - 19 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 76 Gramm - 15 Gramm zugenommen Beige, männlich, 80 Gramm - 17 Gramm zugenommen
Die Kleinen sind nun zwei Wochen alt, heute beginnt die dritten Lebenswoche. Alle entwickeln sich sehr gut und sind deutlich gewachsen. Das beige Böckchen (dunkel) streitet sehr oft mit den
beiden anderen, ich musste entdecken, dass die Näschen aller Drei verletzt und verkrustet sind –
Zufütterungsversuche schlagen fehl, sie wehren sich mit Händen und Beinen dagegen, also ist der Hunger nicht groß genug.
Manchmal, wenn ich lange genug die Hand auf den Käfigboden halte, kommt eines der Kleinen auf die Hand und erkundet diese
bis zur Armbeuge. Sie fressen bei der Mutter aus der Futterschüssel mit und auch den einen oder anderen Heuhalm knabbern sie.
Mit Geschick klettern sie auf den Ästen herum und erreichen schon alle Sitzbretter, das oberste Häuschen habe ich wieder
aufgehängt und die Kletteräste so angebracht, dass die Kleinen zu jeder Zeit überall hingelangen können. Ich gebe seit dem
Aufhängen des obersten Häuschens mehr Hobelspäne in den Käfig, damit, wenn eines der Kleinen hinunterfällt, es auch sehr weich landet.
Die Tonröhre gebe ich erst wieder in einigen Wochen in den Käfig und das Sandbad stelle ich so auf, dass keines der Babys sich
bei einem evtl. Sturz daran verletzen kann. Auch wozu das Sandbad gut ist haben die Kleinen schon herausgefunden – sie machen das schon fast so gut wie die Mama!
30. April 2003 – dritte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 96 Gramm - 22 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 94 Gramm - 18 Gramm zugenommen Beige, männlich, 106 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Die Kleinen sind nun drei Wochen alt, heute beginnt die vierte Lebenswoche. Alle entwickeln sich sehr gut, obwohl die Mutter zu wenig Milch für 3 zu haben scheint. Es gab in der vergangenen
Woche weiterhin Streit unter den Kleinen, der so weit ging, dass sie sogar blutige Nasen hatten. Anfangs habe ich den Fehler
gemacht, mich ständig in diese Streitereien einzumischen, doch auf Anraten von Angi, weil ich dadurch asoziale Chinnis erziehen
würde, habe ich das unterlassen und siehe da, der Streit nimmt ab und die Näschen heilen auch wieder. Sie naschen überall mit und nehmen von mir auch Pellets aus den Fingern.
 7. Mai 2003 – vierte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 74 Gramm - 19 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 76 Gramm - 15 Gramm zugenommen Beige, männlich, 80 Gramm - 17 Gramm zugenommen
Die Kleinen sind nun vier Wochen alt, heute beginnt die fünfte Lebenswoche. Anhand der Gewichtskontrolle lässt sich
eindeutig erkennen, welches Baby das „schwächste“ ist, er kann sich nicht so durchsetzen wie die anderen beiden, doch seitdem ich nicht mehr in die Streitigkeiten eingegriffen habe, streiten die Drei kaum noch miteinander. Tagsüber sind die Kleinen nur wach,
wenn die Mutter sich eine andere Schlafstelle im Käfig sucht, um ihr zu folgen. Abends sind sie alle munter unterwegs und machen sich auch mit dem ganzen Körper in der Futterschüssel breit.
Mit viel Geduld kommen sie auch auf die Hand, wobei die Fingerspitzen von größtem Interesse für sie sind – sie meinen wohl, das wären Zitzen und probieren etwas unsanft daran. Ich kann mir
vorstellen, dass das Säugen der Kleinen nicht ganz schmerzfrei für die Mutter ist, zumal auch um die Zitzen ca. 1 cm rundherum kein Fell mehr ist. Die Kleinen klettern so gut wie nie, doch sie
versuchen die Sprünge der Mutter und der großen Schwester nachzuahmen, das sieht sehr herzig aus.
14. Mai 2003 – fünfte Lebenswoche, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 150 Gramm - 28 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 144 Gramm - 26 Gramm zugenommen Beige, männlich, 158 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Die Kleinen sind nun fünf Wochen alt, heute beginnt die sechste Lebenswoche. Mittlerweilen beschäftigen sich die 3 Babys hauptsächlich selbstständig und trinken nur mehr ab und zu bei der
Mutter, sie nehmen auch selbstständig die Nahrung auf, trinken an der Wasserflasche und
Streitigkeiten sind kaum bis gar nicht mehr. Grace, die große Schwester ist ihnen sehr zugetan und freut sich sichtlich, dass sie nun
jemanden zum Spielen hat, doch Mitte Juli werden die Babys insofern getrennt, dass nur das Weibchen bei Mutter und Schwester bleiben, die Böckchen siedeln zu ihrem Vater und dessen Bruder um.
21. Mai 2003 – sechste Lebenswoche, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 176 Gramm - 26 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 174 Gramm - 30 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 186 Gramm - 28 Gramm zugenommen
Heute beginnt nun die siebente Lebenswoche und alle drei Babys entwickeln sich ohne Abstriche sehr gut. Sie trinken schon seit
voriger Woche nur mehr selten bei der Mutter und führen im Großen und Ganzen ein fast selbständiges Chinchillaleben. Sie wirbeln
im Käfig hin und her und auch die Sprünge von den Ästen und Sitzbrettern werden immer waghalsiger. Oft scheint es so, als
würden sie sich unter einander messen wollen, wer wohl der Bessere ist. Streitigkeiten gab es schon die ganze Woche keine mehr!
 28. Mai 2003 – Ende siebente Lebenswoche – Beginn achte Lebenswoche, Gewichtskontrolle Standard, weiblich, 202 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 208 Gramm - 34 Gramm zugenommen Beige, männlich, 220 Gramm - 34 Gramm zugenommen
04. Juni 2003 – Ende achte Lebenswoche – Beginn neunte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 202 Gramm - 26 Gramm zugenommen Beige hell, männlich, 208 Gramm - 30 Gramm zugenommen Beige, männlich, 220 Gramm - 28 Gramm zugenommen Michi |
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LESERFRAGEN ZUM THEMA
Bitte helft mir!
Habe heute abend zwei Junge bei meinem Chinchilla-Pärchen entdeckt! (Er 8 Jahre, sie 4 Jahre) habe keine Ahnung wie lange die Geburt schon her ist! Jedoch maximal drei tage! Die kleinen laufen schon
sehr lebendig im Käfig umher. Eins scheint etwas kleiner zu sehen aber nur gering denk ich. Habe so gut wie keine Erfahrung mit der Zucht. erleichternd habe ich auf eurer HP gelesen, dass sich die
Eltern um alles kümmern. Das Männchen habe ich aus dem Käfig genommen, da nach meiner Beobachtung (ca. vier Stunden am Stück!) er die Mutter von der Säugung abgehalten hat. Die kleinen hatten keine
Chance dazu, da der Bock die Mama ständig zur Paarung animieren wollte. bitte schick mir n paar kurze Tipps, wie ich nun weiter verfahren sollte! in Bezug auf Trennung der Eltern, Futter,
Käfiggestaltung etc. Ab wann sind sie denn selbstständig in der Ernährung? Brauchen sie übermäßig Ruhe? Ist die Umgebungstemperatur egal? (Habe eine Ofenheizung, also nachts nur um die 10 Grad!)
Wichtig ist, dass du die Sandwanne sofort aus dem Käfig entfernst, damit die frischgebackene Mama nicht baden kann. Sonst besteht die Gefahr einer Gebärmutterentzündung. In 5 Tagen darf sie das
Bad wieder haben. Die Eltern musst du nicht trennst, sie kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs. Dass das Böckchen das Weibchen gleich wieder decken will, ist normal, das Weibchen nimmt aber nur auf,
wenn ihr Körper für eine erneute Schwangerschaft kräftig genug ist. Um die Babys musst du dir keine Sorgen machen, die sind in der Lage, auch ein paar Stunden ohne Muttermilch auszukommen, und das
Böckchen lässt in seinen Bemühungen nach, sobald es "seiner Pflicht" nachgekommen ist. Vermutlich wird sich dann in 111 Tagen wieder Nachwuchs einstellen:-) Die Babys solltest du in der
Anfangszeit täglich auf die Waage setzen, sie müssen ab spätestens dem dritten Tag kontinuierlich zunehmen. Ansonsten hat die Mama zu wenig Milch und du musst helfen. Ansonsten fangen sie ab ca. dem
dritten Tag an, an einzelnen Heuhalmen zu knabbern, und ab ca. 1 Woche trinken sie gelegentlich auch ein Schlückchen Wasser. Sowohl Futter als auch Wasser müssen folglich gut für sie zu erreichen sein
(ggf. zweite Trinkflasche wg. der Höhe). Ganz ohne Muttermilch kommen sie erst mit ca. 6 - 8 Wochen aus, manche säugen auch länger. Optimal ist es sowieso, wenn du die Familie zusammen lässt, bis die
Kleinen 12 Wochen alt sind, dann brauchen sie ein eigenes Zuhause. Falls es Mädel und Bub bist musst du sie leider getrennt abgeben, bei gleichgeschlechtlichen Geschwistern ist ein gemeinsames Zuhause
natürlich besonderst schön. Die Zimmertemperatur sollte in den ersten Wochen nicht unter 20 Grad fallen, da die Babys sehr schnell auskühlen und sich bei kühleren Temperaturen binnen Minuten eine
Lungenentzündung einfangen können. Übrigens sind starke Temperaturschwankungen auch für erwachsene Tiere nicht gut, wenn du tagsüber z.B. 20 Grad und nachts nur noch 10 Grad hast, belastet das auch
deren Immunsystem und sie sind anfälliger für Infektionskrankheiten. Optimal sind bei erwachsenen Tieren 18 - 20 Grad. Natürlich kannst du sie auch an kühlere Temperaturen gewöhnen, aber dann bitte
langsam und ohne Schwankungen. Zumindest für die Zeit, wenn die Babys noch klein sind, besser für immer, solltest du dir einen Ölradiator anschaffen. Angi
Es geht um meine
Chinchi-Dame, sie hat gestern Morgen geworfen, und ums genauer zu sagen, sind es 5 Stück an der Zahl. Beim letzten Mal war es nur 1 und damit ist sie auch ganz gut zurrecht gekommen. Aber bei fünf ist
das ja doch was anderes, denn ich habe in meinem Buch gelesen das man ab drei Babys zufüttern sollte, da es sonst sein könnte, dass die Kleinen der Mama die Zitzen zerbeißen. Ja und nun mein Problem
ich finde aber nirgendwo was man zufüttern soll und auch nicht wie oft. Der Tierarzt sagt, normale Babynahrung oder Katzenmilch nehmen, ich weiß nicht, das fand ich irgendwie komisch und darum schreibe
ich dir halt. Bei 5 Babys ist es tatsächlich sehr wahrscheinlich, dass du zufüttern musst. So viel Milch haben die wenigsten Chin-Mamis. Um sicher zu gehen, dass sie es nicht alleine schafft,
musst du die Babys täglich auf die Waage setzen und das Gewicht kontrollieren. Ab dem zweiten oder dritten Tag nehmen sie alle kontinuierlich zu, wenn sie genug Milch bekommen. So 1 - 3 g am Tag sind
normal. Wenn sie ab dem dritten Tag immer noch Gewicht verlieren, oder wenn sie mehr wie maximal 3 g an den ersten beiden Tagen verlieren, musst du zufüttern. Geeignet ist hierzu eine Mischung aus
Kondensmilch 7,5 % Fett 1 : 1 mit Wasser verdünnt und mit einer Prise Schmelzflocken und 1 Messerspitze Traubenzucker angereichert. Diese Mischung fütterst du anfänglich alle 4 Stunden, wobei die
Kleinen pro Mahlzeit wahrscheinlich nur ein paar Tropfen zu sich nehmen. Wenn sie weiterhin abnehmen musst du den Rhythmus auf 3 bzw. 2 Stunden verkürzen, wenn sie zunehmen, kannst du die Intervalle
zwischen den Fütterungen nach und nach verlängern, bis sie im Alter von 8 Wochen nur noch 2 x täglich ihre Milch bekommen. Ab der dritten Woche kannst du dann auch den Milchanteil vergrößern und
auch mehr Schmelzflocken zugeben, damit das Gemisch allgemein sämiger wird. Zum Füttern musst du die Babys anfänglich auf den Rücken drehen und ihnen mit einer kleinen Spritze die Milch Tropfen für
Tropfen eingeben. Achte darauf, dass sie jeden Tropfen schlucken, wenn sie aus versehen einen Tropfen einatmen, sterben sie an einer Lungenentzündung. Später, wenn sie begriffen haben, das du ihnen nur
helfen willst, werden sie freiwillig trinken, dann brauchst du die Spritze nur hin halten.
Angi
Wir haben 3 Chinchilla ( 2 Weibchen und 1 Männchen)! Ein Weibchen ist trächtig, das sieht man auch gut. es wird nicht
mehr lange gehen, sind die Kleinen da! Nur habe ich dazu eine Frage und zwar: muss ich das eine Weibchen aus dem Käfig nehmen? Der Käfig ist 1,50m breit, 1,50m lang und 2,00 m hoch!!!! Wir haben nur
Angst, dass das Weibchen ( die nicht trächtig ist) die Jungen kaputt macht!!! Wenn deine Weibchen sich gut verstehen, werden sie sich vermutlich gemeinsam um die Babys kümmern. Für die Kleinen
ist das ganz toll, wenn sie Mama und Tante haben. Es kann allerdings auch zu Eifersüchteleien zwischen den Weibchen kommen, was dann zur Folge hat, dass die "Tante" die Babys angreift. Da das
aber auch beim Papa der Fall sein kann, musst du nach der Geburt sowieso ganz genau beobachten, wie sich die kleine Familie verhält. Wenn es zu Streitigkeiten kommt ist eine Trennung angebracht, bevor
Schlimmeres passiert. Ich habe aber bis jetzt nur positive Erfahrungen bei mehreren Weibchen in einem Käfig gemacht. Angi
Unser Black Velvet Weibchen hat gestern 3 Babys bekommen, es ist soweit alles ok. Nur
eines von den kleinen Chinchillas hat ein verklebtes Auge. Wir haben Wasser abgekocht und das Auge gereinigt. Es konnte es dannach auch wieder öffnen, doch kurze Zeit später ist es wieder verklebt.
Gibt es da noch eine andere Möglichkeit dieses Problem zu lösen? Manchmal ist bei den Babys ein Auge noch zu, das ist nicht weiter schlimm. Es gibt verschiedene Ansichten, was dann zu tun ist,
u.a. mit abgekochtem Wasser bzw. Kochsalzlösung auswaschen, mit Spucke ausreiben, mit Augensalbe behandeln usw. Ich neige dazu, bei einem noch geschlossenen Auge gar nichts zu machen, so lange es weder
verklebt/verkrustet noch entzündet ist. Bis jetzt hat sich das Auge nach ein paar Tagen immer von alleine geöffnet. Nur wenn das Auge wirklich zugeklebt und verkrustet ist, ist es sinnvoll,
nachzuhelfen. Ich habe mit Spülungen mit handwarmer Kochsalzlösung gute Erfahrungen gemacht. Damit anschließend nicht gleich alles wieder verklebt, hilft ein homöopathischer Augentropfen (mit
Augentrost). Bei einer Entzündung rund um das Auge hilft ebenfalls eine Spülung mit Kochsalzlösung, anschließend sollte man das Auge aber mit Augensalbe (z.B. Bepanthen) behandeln. Angi
Das einzige Baby,
welches jetzt geboren wurde, wiegt nur 28g. Das Kleine macht einen munteren Eindruck, aber trinkt nicht bei der Mutter. Mit 28g hat das Baby kaum eine Überlebenschance, also macht euch nicht zu
viel Hoffnung. Aber natürlich könnt ihr es versuchen ... würde ich auch:-) Babynahrung ist zur Aufzucht nicht so toll geeignet, da sie Allergien durch den hohen Laktosegehalt auslösen kann. Und mit
zusätzlichen Mineralien besteht die Gefahr, dass das Kleine Nieren- oder Blasensteine bekommt. Besser ist eine Mischung aus heißem Wasser, Kondensmilch 7,5 % (1:1 gemischt), 1 große Prise
Schmelzflocken und eine Messerspitze Traubenzucker. Gefüttert wird, wenn die Mama wirklich keine Milch hat, alle 2 Stunden Tag und Nacht mind. 2 Wochen lang. Die Milchmischung muss jedes Mal frisch
angesetzt werden. Sollte die Mama gar keine Milch geben, könnt ihr für die Vitamine alle 2 Tage bei einer Fütterung noch 2 ml Alete Karottensaft in die Milchmischung geben. Angi
Ich habe erst seit
kurzem ein Chinchilla bekommen. Nun hat mein Chin Nachwuchs bekommen. Und jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll was? Z.B ab wann kann man die Kleinen herrausnehmen? Was muss man ihnen zu essen geben
usw. Und ich hab immer die Nilli draußen gehabt das kann ich im Moment nicht machen oder? Wann kann man die Kleinen herauslassen?
Eine Chinmama kümmert sich ganz alleine um ihre Jungen, Du
kannst Dich einfach zurücklegen und die kleine Familie beobachten. Füttern musst Du die Babys nicht, denn sie trinken Milch von der Mama. Wichtig wäre allerdings, ihr Gewicht zu kontrollieren.
Normalerweise wiegen Babies so ca. 40 - 50 Gramm, mehr ist immer gut. Setzte sie in erster Zeit täglich zur gleichen Zeit auf die Waage, sollten sie an 2 Tagen nacheinander abnehmen, gibt die Mama zu
wenig Milch ab und Du musst zufüttern. Dann melde Dich bitte noch mal. Legen sie an Gewicht zu, kannst Du nach einer Woche zu wöchentlichem Wiegen übergehen.
Natürlich darf Deine Süße auch
weiterhin aus dem Käfig, allerdings wird sie immer nach ein paar Minuten zurückkehren, wenn ihre Jungen nach ihr fiepsen. Klappt das nicht, musst Du sie wieder reinsetzen, sonst verhungern oder
erfrieren die Kleinen. Die Babies darfst Du ab dem ersten Tag kurz zum Wiegen oder Geschlecht bestimmen aus dem Käfig nehmen, aber wirklich nur kurz. So nach ca. 3 Wochen, wenn sie die Mama nicht mehr
minütlich brauchen, kannst Du sie auch mal ein paar Minuten mit Dir rumtragen oder zu einem kleinen Auslauf mit rausnehmen, natürlich mit der Mama und unter Aufsicht. Angi
Meine Chinchilla-Dame
hat mal wieder Junge bekommen. Nun ist es so, dass Ihr Kot seit einigen Tagen nicht mehr oval (wie sonst auch) ist, sondern es sind runde Kugeln. Meine Chinchillas bekommen aber schon lange (seit fast 4
Jahren) immer das gleiche Futter und bisher hatten sie damit auch keine Probleme. Was könnte das sein ? Manche Weibchen neigen nach Geburten dazu, Verstopfung oder Durchfall zu bekommen. Sie
haben Probleme bei der Verdauung der Nachgeburt, da der Verdauungstrakt nicht auf fleischliche Kost ausgelegt ist. Wenn dein Weibchen aber schon öfter Junge hatte und seither die Verdauung immer normal
war, ist es aber wahrscheinlicher, das sie sich einen Infekt eingefangen hat und dieser sich jetzt, da das Immunsystem von Geburt und Säugen belastet ist, explosionsartig vermehren konnte und die
Verdauungsstörungen hervorruft. Achte darauf, das sie ausreichend trinkt und genügend Bewegung bekommt (täglich mind. 2 Stunden Auslauf, am besten in mehreren Etappen, damit die Babys zwischendurch
trinken können - die Babys musst du wärmen, so lange die Mama unterwegs ist). Biete ihr frischen Apfel an und versuche, ob sie Naturjogurt (Nestle LC1) mag. Beobachte ihre Kötel weiterhin gut. Wenn
die Verstopfung schlimmer wird bzw. trotz Auslauf, Apfel und Joghurt länger andauert (1 Woche), musst du eine Kotprobe untersuchen lassen. Erst wenn sicher ist, das die Verstopfung nicht eine
"ernstere" Ursache hat, solltest du mit härteren Bandagen (Karlsbader Salz, Parafinöl) kämpfen. Angi
Ich entdeckte im Käfig einen blutigen Fleischklumpen, den ich zuerst für eine
Nachgeburt hielt. Da Tiffany ihn aber nicht gefressen hat, habe ich ihn dann weggeschmissen. Als ich das meiner Freundin erzählte, meinte sie, dass es sicher ein drittes unterentwickeltes Jungtier war.
War es nun wirklich ein Junges oder doch nur eine Nachgeburt? Es war vermutlich nur eine Teil Nachgeburt. Ein unterentwickeltes
Jungtier ist meist knochenhart, es ist mumifiziert.Die Nachgeburt ist weich. Nicht jede Mutter frisst die Nachgeburt. Meist wird sie nur gefressen, wenn der Mutter ein Stoff im Körper fehlt. Angi
Meine Chinchillas
haben vor vier Tagen zwei Junge bekommen. Dabei hatte das eine ein Geburtsgewicht von nur 31g, das andere 51g. Das größere hat sich schon soweit entwickelt, dass es schon durch den ganzen Käfig tollt.
Das kleinere ist noch nicht soweit. Kümmert sich die Mutter trotzdem um beide Jungen, auch wenn sich das größere an einem anderem Ort im Käfig aufhält? Normalerweise haben Chinchillas ein
Geburtsgewicht von 35 - 45 Gramm. Das Gewicht stagniert oder fällt sogar am ersten Tag nach der Geburt, da sie dort noch von ihren Reserven zehren und erst am zweiten Tag richtig anfangen mit Saugen.
Dann kannst Du in der ersten Wochen einen täglichen Gewichtsanstieg von ca. 2 - 3 Gramm verzeichnen. Ab der zweiten Woche steigert es sich dann zu einer täglichen Gewichtszunahme von 5 - 6 Gramm. Setze
Deine Kleinen also täglich auf die Waage, so kannst Du sicher sein, dass die Mama beide Babys gleich gut versorgt und auch genügend Milch hat. Das Gewicht schreibst Du täglich auf, so behältst Du am
leichtesten den Überblick. Sollte das Gewicht mal einen Tag konstant bleiben oder sogar weniger werden, musst Du zufüttern. In diesem Fall melde Dich bitte bei mir.
Dass die Kleinen bereits ein
paar Stunden nach der Geburt den Käfig erkunden ist normal. Allerdings kehren sie schon nach ein paar Minuten wieder zur Mama zurück. Da ist es auch nicht weiter schlimm, wenn das Größere länger
unterwegs ist wie das Kleine, kritisch wird es erst, wenn das Große bereits klettert, während das Kleine noch am Boden sitzt. Die Mama hält sich dann beim Großen auf den Sitzbrettern auf, das Kleine
verhungert oder erfriert am Boden.
Im Fall, dass die Mama sich nur um das Größere kümmert, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst das größere Junge alle 2 - 3 Stunden für ca. 20 Minuten aus
dem Käfig nehmen. Wenn Du es in der Hand behältst oder in einer Tasche direkt am Körper trägst, verkraftet es die Trennung von der Mutter gut. Das Kleine kann in dieser Zeit ungestört bei der Mama
trinken. Die andere Alternative ist, dass Du das Kleine mit der Hand aufziehst. Hierzu liest du dir bitte die Artikel zur Handaufzucht durch. Angi
Ich habe keine Ahnung, wann die Weibchen heiß sind, das äußert sich irgendwie nie
so richtig. Ist es bei Weibchen, die schon mal geworfen haben, besser zu merken? Oder wird es vielleicht durch die Anwesenheit eines Männchens deutlicher? Normalerweise lässt sich die Hitze gut
erkennen. Wenn du täglich das Geschlechtsteil kontrollierst, siehst du deutlich den Unterschied, wenn sie hitzig ist, schwillt die Scheide an und öffnet sich. Sie ist dann echt deutlich zu sehen, sonst
kann man sie ja eher nur erahnen. Ob das Beisein eines Männchens die Hitze verstärkt, kann ich dir nicht sagen, da ich noch nie ein Weibchen alleine hatte. Ich würde es an deiner Stelle auch mit
Trennen versuchen, falls du wirklich Probleme mit der Hitze hast, lass sie halt ein mal Junge haben, dann kannst du rechnen und musst dich nur an kritischen Tagen durch nachschauen vergewissern.
Außerdem sieht man die Scheide wirklich deutlicher bei Weibchen, die schon Babies hatten.
Angi
Hab ein Problem bei mir Zuhause. Ich habe 3 Chins (2 Weibchen und ein Bock) Eines meiner Weibchen hat am Samstag 4 Junge
gekriegt. Seit diesem Zeitpunkt attackiert die Mutter den Bock, sobald er in ihre bzw. in die Nähe der Jungen kommt. Hat schon leichte Verbissspuren davongetragen und habe ihn deshalb vorerst in einen
extra Käfig reingesetzt. Was kann ich jetzt tun ?? Da das Weibchen direkt nach der Geburt wieder hitzig ist, wollte der Bock sie nachdecken und sie hatte (noch) keine Lust dazu;-) Normalerweise
regeln die Tiere das unter sich, diese Zankereien gehören mit zum Vorspiel. So lange kein Blut fließt, brauchst du nichts machen. Fliegendes Fell und so ist normal. Da du sie jetzt bereits getrennt
hast, kannst du nach Abklingen der Hitze versuchen, ob sie ihn wieder akzeptiert (ca. 5 Tage nach der Geburt. Es kann aber auch sein, dass sie ihn jetzt nicht mehr als Vater ihrer Kinder akzeptiert und
ihn attackiert, um die Babys zu schützen. Dann musst du ihn bis zur Trennung der Babys mit 12 Wochen alleine sitzen lassen. Wenn die Babys dann weg sind, wird sie ihm wieder freundlicher entgegen
treten. Achte darauf, dass sie in diesen 12 Wochen Sichtkontakt haben, optimal stehen sie Gitter an Gitter. Sollte sie ihn akzeptieren musst du gut aufpassen, dass er nicht versucht, die Babys zu töten,
denn evtl. erkennt er sie nicht als seine eigenen und will den Nachwuchs des Rivalen aus der Welt schaffen. Angi
Ich habe drei Chins, zwei Weibchen und ein Böckchen. Sie sind schon mehr als ein
Jahr zusammen und nun ist eines der Weibchen schwanger. Soll ich sie trennen? Denn ich habe gelesen,dass das andere Weibchen eifersüchtig werden kann und die Jungen tötet. Denn das eine Weibchen hat
auch schon ein Baby bekommen, aber es war tot. Ihm war die ganze Kopfhaut so komisch vorgezogen, als ob sie es mit Gewalt heraus gerissen hätte. Es war auch ziemlich groß, 8cm! Oder waren das die
anderen Chins! Ich war leider schon bei der Arbeit und konnte nicht mitkriegen, was passiert war. Und als ich nach Hause kam, erschrak ich furchtbar. jetzt habe ich sehr große Angst, dass das noch mal
passiert, darum möchte ich wissen, ob es nicht besser wäre das andere Weibchen nicht bei ihr zu lassen. Aber dann könnte es ja auch sein, dass es die Jungen nie akzeptiert? Ich würde sie halt nur in
der Nacht trennen und am Tag beisammen lassen, denn sie kuscheln immer ganz fest zusammen. Ich wär sehr froh, wenn du mir einen Rat geben könntest. Ich denke, du kannst deine Dreierbande vorerst
zusammen lassen - unter Beobachtung natürlich, denn wenn Babys kommen, kann es immer Probleme geben (selbst bei Schwestern, wobei da die Wahrscheinlichkeit geringer ist). Eine plötzliche Attacke mit
Todesfolgen habe ich jedoch noch nie erlebt, das schaukelt sich eher langsam auf.
Bei deinem anderen Weibchen sind mehrere Faktoren zusammen gekommen, die zum Tod des Babys geführt haben, nämlich seine Größe und das Alter der Mutter. Ein Chinweibchen sollte mit 1 - 2 Jahren zum ersten mal Babys haben, anschließend beginnt der Geburtskanal zu verknöchern und Probleme bei der Geburt sind mit zunehmendem Alter fast schon vorprogrammiert. Mit 3 Jahren stehen die Chancen natürlich besser für eine reibungslose Geburt wie mit z.B. 10 Jahren, wenn jedoch das Baby sehr groß ist, kann es auch da schon Probleme geben. Das Baby war einfach zu lange im Geburtskanal und ist wahrscheinlich erstickt. Die Mutter, irgendwann fertig von der schweren Geburt, hat nur gepresst, bis sie irgendwas zu fassen bekommen hat und hat dann gewaltsam gezogen um ihr eigenes Leben zu retten .... das Baby dürfte aber nichts mehr gespürt haben. Das andere Weibchen und das Böckchen waren auf jeden Fall unbeteiligt. Bei deinem schwangeren Weibchen kann natürlich das gleiche passieren, denn sie könnte ja auch schon älter sein. Ferner, wenn du bei ihr keine Vorfahren kennst, kann sie natürlich auch erblich belastet sein. Bitte merke dir für die Zukunft, dass du nur mit Tieren züchtest, deren Alter und Abstammung du kennst - alle andere ist lebensgefährlich für Mutter und Babys. Wenn bei den Babys ein Sohn dabei ist, würde ich dir raten, die Dreierbande zu trennen und Papa mit Sohnemann separat zu setzen. Die Weibchen sollten dann keine Babys mehr haben. Wenn du weiterhin Nachwuchs haben möchtest kannst du natürlich auch dem Böckchen (wenn du seine Abstammung kennst) ein neues Weibchen schenken, oder dir ein neues Zuchtpaar zulegen. Babys aus dieser Dreiergruppe musst du unbedingt in gleichgeschlechtliche Haltung vermitteln.
Ach ja ... Solltest du, wenn die Babys da sind, trennen müssen, dann muss das dauerhaft sein, denn wenn du sie nur nachts trennst, dann attackieren sie sich eben tagsüber. Wenn mal Feindschaft
da ist, dann währt die nicht nur in der aktiven Phase. Wie du dann trennst, hängt natürlich vom Verhalten der Tiere ab, aber auch vom Geschlecht der Babys und wie du sie dann später setzen willst.
Und noch was ist mir aufgefallen .... welche Farbe haben die drei denn? Kommt da evtl. der Lethalfaktor zum Tragen? Wenn sie 1 Jahr zusammen sind und vernünftig ernährt werden, ist es komisch, dass
es nicht schon längst Babys gab. Das Böckchen ist ja offensichtlich fruchtbar, und dass 2 Weibchen, die nicht miteinander verwand sind, zufällig beide recht unfruchtbar sind, ist unwahrscheinlich. Was
weißt du denn über den Bock? Angi
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