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 Pinky und Brain Schicksalsstory
Vor drei Jahren im Sommer, ein paar Tage nach dem großen Unwetter, am Wochenende der Loveparade fuhr
ich in Begleitung unseres Hundes "Schnecke" mit dem Fahrrad durch einen kleinen Pankower Park auf dem Weg in die Videothek. Als wir einen großen umgestürzten Baum
passierten war "Schnecke" plötzlich sehr interessiert an dem Geschehen unter dem Blattwerk
und der herausgerissenen Wurzel. Ich wartete kurz (mit neugierigen Hunden muss man manchmal ein wenig Geduld haben). Da sah
ich unter dem Baum etwas hoppeln und musste sofort an Kaninchen denken, die zwar selten aber doch in Berliner Parks vorkommen
können. Jedoch hatte dieses Kaninchen einen relativ langen Schweif und ich identifizierte jenes freilaufende, hoppelnde Getier als Chinchilla (bekannt aus Funk und Fernsehen).
Ich rief Silvia auf dem Handy an und fragte, ob sie denn ein ausgesetztes Chinchilla haben
möchte (ihr Kaninchen war ein halbes Jahr zuvor gestorben). Sie sagte, sie komme gleich in den Park, um sich das Ganze selbst näher zu betrachten. Währendessen orteten "Schnecke" und ich
erst mal das Chinchilla in schwierigem Gelände. Wir stellten fest, dass sogar zwei Chins unter dem Baum einen neue Heimat gefunden hatten. Einer von beiden war sehr interessiert an mir und
dem WauWau und näherte sich mit nur wenigen Vorbehalten (später stellte er sich als immer hungriger Brain heraus, der schätzungsweise aus Gründen des knurrenden Magens seine Scheu
sehr schnell überwandt). Mit Überraschung stellte ich fest, dass er eine Glatze hatte, die sehr stark an eine Tonsur erinnerte. Pinky war
und ist immer noch sehr vorsichtig und hielt sich sehr im Hintergrund. Als Silvia eingetroffen war, besiegelten wir das Schicksal der
Chins und beschlossen, sie einzufangen und erst mal mit nach Hause und danach zum Tierarzt zu nehmen. Da es langsam dämmerte,
war ein wenig vorsichtige Eile geboten. Brain ließ sich aus oben genannten Gründen sehr einfach und schnell einfangen. Zusätzlich
schien er nach mindestens einer Nacht im Freien schon ein wenig geschwächt ( Spuren im Fell, die Glatze und ein paar Kratzer ließen
auf eine eventuelle Katzenattacke schließen, zusätzlich war das Fell war sehr angeschlagen und feucht). Pinky jedoch, der sich später
beim Tierarzt als älterer und erfahrener Chin herausstellte, war sehr vorsichtig und souverän in seinem "Ich-lass-mich-nicht-fangen"- Spiel.. Wir wollten den Stress und die Verletzungsgefahr für alle Beteiligten bei der Fangaktion natürlich so gering wie möglich halten.
"Schnecke" war dabei in seinem vorbildlichen Verhalten eine große Hilfe, ohne die wir Pinky wahrscheinlich nie gefangen hätten. Er hatte ja schon Kaninchenerfahrung. Wusste also, dass
das graue fliehende Tier zwar angezeigt, aber nicht "angefasst" werden durfte. Da es schon fast ganz dunkel geworden war, musste ich mich in dem doch relativ großen Areal auf die Nase und
die Reaktionen des Hundes verlassen. Es ging auch ohne riesige Hetzaktionen vonstatten. Der Hund ging langsam und sehr vorsichtig auf Pinky zu (ich denke für "Schnecke" war diese
Spezies unbekannt und auch ein wenig unheimlich), als er zu nah herangepirscht war hoppelte Pinky eher entspannt ohne große Hektik unter den nächsten großen belaubten Ast oder einmal
unter dem großen Stamm hindurch. Nach ein paar Minuten kannten wir seine Routen und nach ein paar Minuten mehr konnte ich an den
entsprechenden Stellen warten. Schließlich ließ "Schnecke" ihn direkt in meine Hände hoppeln. Im Rucksack wurden die beiden
ausgesetzten durch unverantwortliches Verhalten zumindest äußerlich ein wenig lädierten Chins wieder in ein warmes und futterreiches
Zuhause verfrachtet. In der folgenden Nacht hat es dann sehr stark geregnet, so dass die beiden sich relativ sicher sehr stark erkältet hätten. Wir fühlten uns ein wenig wie Lebensretter.
 Diese erste Nacht verbrachten sie in einem alten Kaninchenkäfig in weichem
Heu und Streu bei Haferflocken und frischem Wasser. Wir informierten uns den Rest des Abends über die Grundlagen von Futter, Krankheiten und Haltung von Chinchillas im Internet. Am
nächsten Tag war der Tierarzt dran. Die beiden kastrierten Männchen schienen bis auf ein paar äußerliche Verletzungen ganz gesund zu sein. Die Unkenntnis einiger
Tierärzte auf dem Chinchilla-Sektor, von der wir schon im Netz informiert wurden, wurde uns hier bestätigt. Grundlegende Kenntnisse,
die wir uns durch ein einfaches Studium im Internet geholt hatten, wie z.B. das Haare lassen von Chins im Fall einer Attacke durch ein Raubtier, wurden hier als Pilzinfektion interpretiert.  Diese war es jedoch nicht und Brain (der seiner Tonsur auch seinen Namen
verdankt) hat mittlerweile natürlich wieder ein volles Haupthaar. Durch ein paar Bücher und das Internet inspiriert beschlossen wir, den beiden geschundenen Kreaturen einen großen,
besonderen Käfig zu bauen. Bei der Berliner Stadtreinigung besorgten wir uns zwei große Transportkisten, die wir zusammenschraubten und die so den Korpus eines, nach unseren
Maßstäben, genügend großen Käfigs bildeten. Unten wurden Rollen montiert um ein wenig Flexibilität und einen zusätzlichen Rückzugsraum im
"Keller" des Chin-Käfigs zu bieten. Vorne auf den Käfig wurden mit Leisten und Hasendraht zwei Schwingtüren mit magnetischem Verschluss konstruiert. Innen wurde eine obere Etage und
mehrere Sitzbretter angeschraubt. Zusätzlich wurden mehrere Wurzeln und Äste von ausgewählten ungiftigen Hölzern verkeilt, um ein bequemeres Wechseln zwischen den Etagen zu ermöglichen
und einen "Rinden-Knabber-Snack" bei Langeweile zu bieten. Als Futterstellen organisierte Silvia praktische Ton-Blumentöpfe, in die
man zum Fressen sogar reinkriechen kann. Nach ersten blauäugigen Versuchen, die Chins frei im Zimmer laufen zu lassen, einer
Demontage aller Kabel im Zimmer sowie reichlich verkosteten Boden- und Türleisten, beschlossen wir zusätzlich ein Gehege zu
bauen. Der erste Versuch schlug aus mangelnder Höhe des Maschendrahts fehl. So mancher Besucher, der im Chin-Zimmer nächtigen
durfte, bekam des Nachts Besuch und der unheimliche Kabelfraß ging aus unerfindlichen Gründen weiter. Mittlerweile haben wir unsere
Chin-Kenntnisse anhand des Try and Error-Prinzips soweit ausgebaut, dass Pinky und Brain ihre nächtlichen Ausflüge, die sie durch unglaublich spektakuläre und artistische Aktionen bewerkstelligten,einstellen
mussten. Auch das Gehege hat sich erst mit der Zeit und der hinzugewonnenen Erfahrung auf den bestehenden Standard entwickelt. Das 3-4 qm große Gehege besteht nun aus einem 1 Meter hohen Drahtzaun mit
Einstiegsstelle. Den durch ätzendes Chinchilla-Pipi angeschlagenen Parkettboden haben wir mit PVC ausgelegt, der den beiden Gott sei Dank
nicht schmeckt. Zum Spielen und Toben haben wir unterschiedliche Äste ausgewählter Bäume (z.B. Apfel, dessen Rinde auch sehr bekömmlich ist
und gut zu schmecken scheint), Tonröhren und Töpfe aus dem Baumarkt und mehrere Ytongsteine zum Knabbern, sowie einen hohlen Baumstumpf als Sand-Swimming-Pool im Gehege untergebracht.
D as Zusammenleben ist extrem harmonisch. Pinky und Brain haben trotz ihrer unbekannten aber sicher nicht schönen Vorgeschichte
das grundlegende Vertrauen zum Menschen wiedergefunden und sind sogar annähernd handzahm geworden. Es macht ihnen, wie bekannt, zwar nicht
soviel Spaß, immer zu kuscheln aber durch gegenseitigen Respekt und mit ein wenig Rosinen-Leibspeise kann man sie ohne große Probleme überzeugen, dass ein bisschen Streicheln doch ganz angenehm für beide
Seiten ist. "Schnecke" hat die beiden schon voll ins Rudel aufgenommen. Er ist jedoch ein wenig eifersüchtig und futterneidig: "wenn es sein muss, dann
fress ich sogar Pellets. Wenn die das bekommen, will ich auch"; was er dann trotz seiner Abneigung gegen vegetarische Kost auch tut. Wenn man das
Gehege verlässt fordert er seinen Anteil an Aufmerksamkeit. Pinky und Brain sind sehr cool und der Hund stört sie in keinster Weise. Bei seiner Anwesenheit wird er neugierig beschnuppert und begrüßt. Silvia und Flo
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Charly Er ist ein absolut liebes und tolles Chin, der wirklich nur das Beste verdient hat. Das kann
euch jeder bestätigen, der ihn kennt - er ist immer sofort der Liebling von allen Besuchern:)
Er hat eine schwere Vergangenheit hinter sich. Ursprünglich stammt er aus einer
Massenvermehrung und ist dann im Alter von 2 Jahren zusammen mit seinem Sohn zu einer jungen Frau gekommen, die damals noch in ihrem Elternhaus lebte. Er wurde bei dem
Vermehrer ausgemustert, weil er nur Standardnachwuchs produziert hat (er ist Black Velvet). Bei der jungen Frau hatte er ca. 2 Jahre lang ein annehmbares Leben (außer falsche
Ernährung und eine unbehandelte Augenentzündung), dann ist sie ausgezogen und da die Mutter ihr Zimmer als Hobbyraum wollte, hat sie ihre Möbel im Keller untergestellt. Ihr
Lebensgefährte wollte Charly (damals noch Chinchi) und seinen Sohn Chilli nicht in seiner Wohnung haben, und daher wanderte der Chinkäfig samt Inhalt mit in den Keller. Von da an
saßen die Chins in einem kalten, zugigen, schimmeligen Loch ohne Tageslicht, der einzige menschliche Kontakt war, wenn das Mädel 2 x pro Woche zum Füttern vorbei gekommen ist.
Nach 2 Jahren im Keller ist dann schließlich sein Sohn - vermutlich an der erblichen Zahnanomalie - gestorben (O-Ton Vorbesitzerin:
"er hat irgendwann einfach nichts mehr gefressen, wurde immer magerer und ist dann irgendwann gestorben" - TA? Nöööö). Von da an
saß Charly dann noch 2 Jahre lang allein in diesem feuchten, dunklen Keller und fristete sein Dasein. Bis im Dezember 2000 die
Tierrettung Landau von seinem Schicksal erfuhr und der Frau die Pistole auf die Brust setzte. Entweder, sie gibt ihn freiwillig her, oder
sie wird angezeigt und das hat eine Geldstrafe zur Folge. Nach einigem Hin und Her zog er dann bei uns ein - eigentlich sollten wir nur
Pflegestelle sein, also nur vorübergehend, bis er wieder gesund ist. Na ja .... und gesund geworden ist er ja bis heute nicht, und wird
es auch nie. Wir haben zwar schon viele Leute da gehabt, die ihn trotz Zahnanomalie und dem nötigen Mehraufwand gerne zu sich
genommen hätten - aber der kleine Charmeur hat unsere Herzen im Sturm erobert und wir freuen uns über jeden Tag, an dem er bei
uns ist:) Der Mehraufwand, den seine Pflege mit sich bringt, nehmen wir folglich gerne in Kauf, für uns ist das keine Belastung oder so,
sondern nur ein kleines Dankeschön an ihn für all die Liebe, die er uns gibt, all die Freude, die er uns bereitet und all die Sonne, die
er durch seinen Schabernack in unser Leben bringt. Wir betrachten es als ein ganz besonderes Geschenk, das wir einen Teil unseres
Lebens mit diesem ganz besonderen Geschöpf verbringen dürfen, das uns täglich so viel zu geben hat. Wir hatten ja schon viele Notfallchins vorübergehend bei uns, aber Charly ist wirklich einmalig! Angi
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Komm schnell, das Paket bewegt sich...
Ich habe mal wieder eine Geschichte, die eigentlich nie passiert sein dürfte ...
Als mein Mann heute morgen gegen 6.35 Uhr das Haus verließ, stand er gleich darauf wieder in der Tür und sagte
mir, dass vor der Tür ein Paket für mich gestanden habe. Er stellte es ins Wohnzimmer. Na ja - wahrscheinlich von den Nachbarn abgegeben .... Kurz darauf, mit leicht panischer Stimme
"Komm schnell - dein Paket bewegt sich". Als wir dann vorsichtig das Paketklebeband durchtrennt hatten und in den Karton geschaut haben, traf uns fast der Schlag. Da waren 2 CHINNIES drin!!!!!!
Dann wurde es hektisch bei uns am frühen morgen. Zuerst musste eines unserer Päarchen umziehen, da unsere Chins alle noch in der Einliegerwohnung sitzen und eigentlich auf ihre neuen Käfige warten,
folglich sind alle Notkäfige belegt. Dann Notkäfig putzen, neu einrichten, schnell noch Wasserflasche und Futternapf desinfizieren und dann konnten die beiden Süßen endlich aus ihrem Karton. War
auch knapp, weil, nachdem sie erst mal munter waren, haben sie natürlich nichts besseres zu tun gehabt, als die Luftlöcher zu vergrößern:-)
Den beiden Mäusen geht es gut. Es sind 2 gut
gepflegte und
wohl genährte (512 und 528 g) Standardmädels und ziemlich zutraulich. Woher sie kommen? Keine Ahnung! Der Karton war ein neutraler brauner Karton, wie er in allen Firmen benutzt wird. Und darauf war ein Postaufkleber mit meinem Namen drauf, aber nicht abgestempelt. Und natürlich kein Absender. Im Karton war etwas Einstreu und etwas Heu, sonst nichts. In die Seitenwand des Kartons wurden ein paar Luftlöcher mit einem Messer gestochen. Wichtig ist ja jetzt erst mal, dass die beiden Mäuse in Sicherheit sind. Zum Glück hat Frank den Karton gleich rein gebracht und hat ihn nicht für mich stehen lassen. Sonst hätten sich die Mäuse wahrscheinlich durchgenagt und hätten das Weite gesucht, bevor ich sie entdeckt hätte. Aber wie gehts jetzt weiter? Für heute Nachmittag habe ich erst mal einen Termin beim Tierarzt zum Erstcheck und Kötelabgabe. Ich denke aber, sie sind gesund. Bei der Polizei habe ich auch schon angerufen, die rieten mir, die Kleinen ins Tierheim zu bringen. Nee, mache ich natürlich nicht.
Angi
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Mogli - gefunden Hallo Chinchilla-Fans, mit
diesem Beitrag möchte ich zum Nachdenken anregen und erzählen, dass es nichts schöneres gibt, als ein Tier zu pflegen und zu lieben und geliebt zu werden. Leider gibt es nicht so viele Leute wie uns, die
ein Herz für Tiere haben. Ich beschreibe eine kleine Geschichte über das Schicksal eines kleinen gequälten und ausgesetzten Chinchillas:
Zuerst muss ich sagen, dass ich schon immer Chinchillas geliebt habe und irgendwann machte
ich meinen Traum wahr und bekam einen Chin-Baby aus einer Hobbyzucht. Ich nannte ihn Teddy, da er auch so ein Gesicht hat. Wollte ihn nicht alleine lassen und überlegte, einen
zweiten zu holen. Durch Zufall ging ich in eine Zoohandlung und hatte mir immer geschworen, keinen Chin aus der Zoohandlung zu nehmen, lieber aus dem Tierheim. Doch ich sah mit
Schock einen ca. 20 cm hohen Käfig und ca. 1 m lang, drin saß ein kleiner Chin mit bereits einem Ziegenrücken. Ich öffnete den Käfig und er krabbelte in meinen Ärmel meines
Pullovers. Tja, und da hatte ich schon den zweiten J. Ich musste ihn daraus holen, denn kurz danach war die Zoohandlung pleite, wer weiß, wo er jetzt wäre. Leider nur auch ein Bock. Kann
sich ja jeder vorstellen, was bei mir zuhause los war. Fast zwei Jahre saßen sie nebeneinander im Käfig ( konnten sich beschnuppern
) und haben sich gehasst und hätten sich auch todgebissen. Irgendwann hatte ich meinen Freund solange genervt, so dass er mir
einen riesigen Käfig mit Trennwand gebaut hat. Da wir ca. 2 Jahre später zusammengezogen sind und die Chins natürlich auch mit,
musste wir die Monster-Käfige auseinander bauen und im neuen Heim wieder zusammen. Doch wir vergaßen, ein winziges Loch zu
schließen (Durchmesser ca. 6 cm ). Eines Tages kam ich von der Arbeit und wollte wie immer meine Chins begrüßen, doch ein Käfig
war leer. Geschockt suchte ich alles ab, doch der eine schien weg zu sein. Bis ich in den anderen Käfig genau schaute, da saßen
beide zusammengekuschelt auf einem Brett und sahen aus wie ein Chin. Man, was war ich glücklich. Die Zusammenführung hatte doch
geklappt. Seitdem lieben sie sich, nur beim Freilauf gibt es Prügelei, denn jeder hat seine Spezialverstecke und da darf der andere nicht rein J.
Jetzt aber zur Hauptfigur dieser Geschichte: Die Tochter meiner Cousine konnte gerade ein
paar ganze Sätze sprechen, als bei mir zu Besuch war. Ich erklärte ihr einiges über die niedlichen Chinchillas, sie fand sie total interessant. Sie nannte sie immer: „Chipse“ oder so
ähnlich, da sie es nicht aussprechen konnte. Ein paar Wochen später, ich kam gerade von der Arbeit, rief meine Mutter mir entgegen: „Britta, Tatjana hat einen Chinchilla gefunden.“ Ich musste
erst lachen, da ich dachte sie hätte vielleicht ein Kaninchen gesehen oder so, aber auch diesem Tier wollte ich helfen, da es stark regnete. Kurz danach kam ich schon mit Transportbox
und Leckerli dort an und was sah ich mit Erstaunen: einen durchnässtes Chinchilla, zusammengekrümmt in einem Busch. Da ich nicht wusste, ob er beißt, versuchte ich es erst
mit Leckerchen, aber er reagierte nicht. Also nahm ich ihn einfach in die Hände, um ihn mir anzuschauen. Er wehrte sich gar nicht, ganz
im Gegenteil, er guckte mich mit seinen Kulleraugen an, als wollte er sagen: danke, das du endlich da bist und mir hilfst !!! Hatte noch
nie so treu-doofe Augen gesehen und er wollte nur kuscheln. So, ab nach Hause und ihn erst mal aufpäppeln. Zum Glück hatte ich
noch einen alten Käfig mit Zubehör. Schnell war er eingerichtet und der Chin, den wir Mogli nannten, da er aus dem Busch kam, konnte
sich endlich im trockenen ausruhen. Meine anderen Böcke machten einen riesigen Aufstand, denn es war auch wieder ein Bock in
ihrem Revier. Ich beschloss, Zettel dort zu verteilen, wo ich ihn gefunden hatte, um vielleicht einen Hinweis zu bekommen, woher er
stammte, schellte überall in der Gegend, doch keiner wusste Bescheid. Hätte ich mir ja auch denken können, denn wer würde es
schon zugeben, dass er ein hilfloses Tier zum Sterben in den Regen setzt!!!! Der Weg zum Tierheim war wohl zu weit und außerdem
wird man dort noch mit unangenehmen Fragen belästigt, wie z.B.: Warum geben Sie das Tier ab…usw.??? Tja, also setzt man es aus,
AUS DEN AUGEN; AUS DEM SINN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich finde das wirklich unheimlich herzlos, aber leider gibt es viel zu viele
Menschen, die so handeln, und denken. Zuerst wollte ich den Kleinen nicht behalten, da ich nicht so viel Platz hatte (das war vor dem
Umzug) und schon 2 Böcke da waren. Wollte ihn nur gesund pflegen und dann in gute Hände abgeben. Das Pflegen dauert jetzt schon
1,5 Jahre J. Wir werden ihn nie mehr abgeben, sondern ihm noch ein schönes Leben schenken, denn er hat einiges nachzuholen.
Diverse Krankheiten haben wir schon durch. Zuerst bekam er eine riesige Erkältung und zusätzlich noch Gase im Darm, ihm ging es gar nicht gut. Doch ein sehr netter Tierarzt hat es geschafft. Bin jeden Tag mit ihm dorthin, bekam Spritzen und Medikamente, jeden
Tag Rotlicht und nach 1 Woche ging es ihm tatsächlich besser. Ich war überglücklich. Auf einmal fing er mit starken Krämpfen an, die teilweise bis zu 20 Minuten dauerten, das ist ja nicht
normal. Also auch wieder Vitamine usw. und die Krämpfe wurden weniger. Zusätzlich überredete mich der Tierarzt zu einer Kastration (was ich bis heute bereue, da ich ihm das
eingebrockt hatte), aber was sehr gut verlaufen ist und er tatsächlich seitdem als Neutrum angesehen wird und die anderen beiden ihn mittlerweile akzeptieren. Aber hätte ihm gerne die
Schmerzen erspart. Zur Zeit kämpfe ich gegen seine Verstopfung an, aber das bekommen wir auch in den Griff. Da ich zur Zeit mein Handgelenk gebrochen habe, musste ich mir einen
mobilen Tierarzt suchen, der sogar täglich vorbei kommt, um ihn zu behandeln, sogar für wenig Geld, obwohl mir das total egal ist, Hauptsache es geht ihm besser. Wer weiß, was er von den
Vorbesitzern bekommen hat, das er jegliche Krankheiten in sich trägt. Hauptsache sagen können: ich habe einen Chinchilla, aber sich
nicht bemühen, diese Tiere gewissenhaft und richtig zu halten, ernähren und zu pflegen. Er kannte kein Sandbad. Ich stellte es ihm vor
die Nase und man konnte beobachten, wie sein Instinkt ihm sagte, dass er da jetzt rein muss und kräftig „baden“. Hatte echt Mühe, ihn
da wieder raus zu bekommen J. Es war ein schöner Anblick und ich habe Tränen geweint. Wir werden ihn nie mehr abgeben, denn er ist der liebste und verschmuste von allen.
Denke, das reicht jetzt erst mal und hoffe, dass alle mal darüber nachdenken, dass es nicht nur dem Tier gut tut, sondern auch uns Menschen, Liebe zu geben und Liebe zurück zu bekommen. Gruß Britta |
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 5 Jahre Chinknast Massel lebte die ersten 5 Jahre seines Lebens bei einer alten Dame auf
dem Balkon in einem nicht isolierten Verschlag. Die Kiste bestand aus 5 geschlossenen Bretterseiten; die Vorderfront bestand aus zwei
verschieden starken Gittern und einer Fliegengase - mit dem Ergebnis, dass auch dadurch kaum Licht eindringen konnte. Die Innenausstattung des
"Käfigs" bestand u. a. aus einem alten Katzenkratzbaum, von dem der Kleine das Fell abfraß (auch nicht sehr gesund). Es gab eine winzige
Wasserflasche (eigentlich für Mäuse), von der auszugehen ist, dass sie nicht immer genug Wasser bot. Futter kann kaum täglich gegeben worden
sein, weil man ja immer die ganze Tür öffnen musste. Heu kannte er gar nicht. Ansprache vermutlich auch nicht. Kein Wunder, dass er zum
"Fellfresser" wurde. Mitte August wurde er bei "Agaporniden in Not" abgegeben - in einer Plastikeinkaufstasche, weil die alte Dame ins Heim musste. Eine Woche später holte ich ihn zu
mir. Zunächst einmal erhielt er einen neuen Namen: Massel (jiddisch für "Glück"). Fünf Wochen später
war er - nach gaaaaaanz langsamem Kennenlernen - mit meinem alten Böckchen Lucky vergesellschaftet. Die beiden lieben sich heiß und innig und sind in eine
Megavoliere gezogen. Im November wurde bei ihm Diabetes festgestellt. Er wird mit Insulin behandelt. Insgesamt hat er sich gut eingelebt und auch sein Fell ist - größtenteils - wieder
nachgewachsen. Hoffen wir, dass er trotz seiner Erkrankung, noch viel Zeit hat, ein halbwegs artgerechtes Leben zu genießen! Elke
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 Gestatten Gremlin - ehemals Flatter Hallo Chinchilla-Freunde, früher hieß ich Flatter. Meine neuen Freunde nennen mich
Gremlin. Ich war schon mal auf Euren Seiten. Als Stuttgarter Notfall wurde ich vermittelt, weil mich erst ein Weibchen, zu dem ich verkauft wurde, und anschließend
meine Geschwister und Eltern fast tot gebissen haben. Das ist jetzt bald ein Jahr her. Vielleicht erkennt Ihr mich noch an meinen Schlitzohren.
Ich wollte mal Bescheid sagen, dass es mir jetzt gut geht. Ich wohne jetzt in einer Maisonette-Wohnung und hab fast jeden Tag
Ausgang über drei Etagen. Wenn meine Leute Urlaub machen, darf ich in eine andere Maisonette-Altbauwohnung. Dort kann ich sogar im Dachgebälk rumturnen.
Wenn ich genug hab vom Laufen, hol ich mir jemand zu meinem Stall und lass mich wieder einsperren. Dafür kassier ich dann 3 Rosinen zur Belohnung. Nochmals Danke für Eure Vermittlung. Gremlin
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 Bernhard und Bianca Ich wollte bei einem 15-jährigen Mädchen ein Chinchillababy abholen, welches sie auf einem Trödelmarkt zum Kauf
angeboten hatte! Als ich zu ihr kam, war ich erstmal geschockt: die Tiere bekamen Hasenfutter und Vogelsand. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie nur, dass das Chinchillafutter und
der Chinchillasand zu teuer seien. Nun gut, ihre Schwester kam dann noch dazu und meinte, dass sie auch noch zwei von diesen Viechern hätte
und sie loswerden wollte. Als ich in das Zimmer von dem 12-jährigem Mädchen kam, traf mich der Schlag!!! Erstmal dieser völlig verrostete Käfig, der aus zwei Hasenkäfigen zusammengebaut war. Das
ist ja nicht so schlimm, aber sie haben ihn mit Draht aneinander befestigt und die Enden des Drahtes
zeigten so nach innen, daß die Tiere sich leicht dran verletzen konnten. Es war echt ein Wunder, dass da noch nichts passiert war.
 Als ich mit meiner Hand an den Käfig ging, stürzten sich
die beiden wie zwei Kampfhunde auf meine Finger (und das ist nicht übertrieben) und versuchten ihre Nasen so weit wie möglich durch die Stäbe zu drücken, nur um an
meine Hand zu kommen. Ich hab gedacht, das kann doch nicht sein, ich meine, Chinchillas machen zwar ihren Probebiss, aber die zwei versuchten, meine Finger
zu zerfleischen. Ich bemerkte schnell, dass die beiden nichts zu Trinken hatten und sprach das Mädchen darauf an, aber sie winkte ab und meinte, sie
hätten eben erst etwas bekommen und damit müssten sie sich zufrieden geben. Ich zögerte keine Sekunde mehr und packte die
beiden sofort ein, obwohl ich schon 8 Chins hatte und eigentlich keine mehr wollte, habe ich die beiden mitgenommen.
Zu Hause angekommen, habe ich ihnen erstmal etwas zu trinken gegeben. Die haben sich darüber gestürzt, als wenn sie schon seit
Tagen nichts mehr bekommen hätten. Sie haben hintereinander zwei Dessertschalen voller Wasser getrunken, echt unfassbar. Auch
über das Futter stürzten sie sich und als ich mir die beiden näher betrachtete, blieb mir die Luft weg. Sie bestanden nur noch aus Haut
und Knochen, da war aber auch gar nichts mehr dran. Das Weibchen saß bestimmt 2 Stunden vor dem Fressnapf und hielt es
regelrecht krampfhaft fest. Ich glaube, die hatte Angst, dass man ihr das Futter wieder wegnimmt.
Ich bin dann am nächsten Tag zum Tierarzt gegangen und auch der war über den Zustand total entsetzt. Sie waren völlig unterernährt
und das Weibchen ist fast blind. Mein TA nimmt mal an, dass sie nur Schatten wahrnimmt.
Die Beiden heißen nun Bernhard und Bianca und sind wirklich nur lieb, sie kommen an den Käfig und begrüßen einen mit einem
Küsschen und ich glaube, sie sind dankbar, dass sie endlich auch ein Chinchilla-gerechtes Leben führen dürfen. Petra
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Horrorleben für Emely - bis die Rettung kam
Tut mir leid, ich muss mir einfach Luft machen. Unvorstellbar, was heute vorgefallen ist: Gestern sprach mich jemand auf meiner Hunderunde an, dass sie gehört hat, dass ich Chinchillas halte. Sie
fragte mich, ob ich jemanden wüsste, der ein weißes Mädchen "aber nicht ganz weiß, sondern mit silbrigen Flecken" (also ein Silberschecken-Mädchen) haben wollte. Ich habe sie gefragt, was sie
dafür haben möchte und sie sagte, dass sich das Tier nicht mit dem Bock verstehen würde, der würde sie immer beißen und dass sie sie verschenkt. Im ersten Moment: FREUDE! KLAR WUSSTE ICH JEMANDEN
:-)))))) Heute bin ich hin und habe die kleine Maus geholt. UNVORSTELLBARE Zustände: die Chins waren zu viert in einem Meerschweinchen-Käfig!!!!! Der Bock hat ihr nicht nur die Ohren zerbissen, sondern
auch den kompletten Rücken. Von dem Silberschecken-Gesicht war wenig zu sehen, das Gelbe vom ungereinigten Käfig überwiegt :-((( ICH HABE SOLCHE WUT!!! Morgen wird der Tierschutzverein kontaktiert. Ich
habe sie übrigens gefragt, warum sie das Mädel nicht rausgenommen hat: "Ich hatte keinen zweiten Käfig und deshalb will ich sie ja auch schnell loswerden". Solche Leute gehören bestraft!!!! AndreaA
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Ein Chinchilla aus dem Tierheim - Debbys Geschichte An einem Wochenende, während ich die Tageszeitung las, wurde ich auf eine Anzeige aufmerksam. Tierschutzverein sucht ständig gutes Zuhause für
Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen usw. 150 Chinchillas (männlich/weiblich), auch 1 behindertes . Tel...........
Da ich zu diesem Zeitpunkt schon 4 Chinchillas hatte, habe ich sofort gedacht, na ja, eins mehr macht auch
nicht mehr Arbeit. Fragte mich, wo das Tierheim plötzlich so viele Chinchillas her hat? Meine Neugier war geweckt. Am Montag habe ich unter angegebener Nummer angerufen. Die ganzen Chinchillas waren von
einem Pelzzüchter, der Pleite gegangen ist. Als ich sagte, dass ich speziell Interesse an dem behinderten hätte, haben sie mir erzählt, um welche Behinderungen es sich handelt. Die behinderte
Chinchilladame diente wohl als Gebärmaschine und hatte im Sommer einen schweren Hitzeschlag erlitten. Seitdem leidet sie an Gleichgewichtsstörungen. Außerdem ist sie auf einem Auge blind. Sie war bis zu
diesem Zeitpunkt bei einer Frau privat untergekommen. Als ich dann immer noch Interesse hatte, habe ich einen Termin ausgemacht, an dem die Frau mit dem Chinchillaweibchen zu mir kommen wollte (das läuft
oft so, weil sie gerne sehen, wie das Tier unterkommt). Inzwischen hatte ich einen separaten Käfig fertig gemacht, damit die Chinchillas
sich erst mal kennen lernen konnten. Als die Frau dann zu mir kam und den großen selbstgebauten Käfig sah,
in dem die anderen untergebracht waren, war sie ganz begeistert. Das finde sie ja toll, so einen großen Käfig.
Sie hätte schon ganz anderes gesehen... Da hat sie mir dann noch erzählt, wie sie die ganzen 150 Chinchillas
bei dem Händler geholt haben und viele erst mal bei den Tierheim-Mitarbeitern privat untergebracht sind, weil sie im Tierheim dafür gar kein Platz hatten. Damals war sie ca. 4-5 Jahre alt. Habe die Chinchilladame Debby
getauft. Sie ist in einem breiten Kaninchenkäfig untergebracht mit einer Zwischenetage. Sie hat extra keinen hohen Käfig wegen ihren
Gleichgewichtsstörungen. Sie ist sehr zutraulich, trotz ihrer schlechten Erfahrungen. Inzwischen hat sie sogar gelernt, aus einer Flasche zu trinken. Halte sie getrennt von
den anderen, weil sie sich wegen ihrer Behinderung nicht so gut wehren kann. Nun lebt sie schon 8 Jahre
bei mir. In der ersten Zeit habe ich noch ein paar mal mit der Tierheim-Mitarbeiterin telefoniert, um ihr zu
sagen, wie gut sich Debby eingelebt hat. Debby mag besonders gerne getrocknete Karotten, trockenes Brot und Erdnüsse. Steffi |
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Tine, Teil 1 Hallo, ich bin heute superglücklich. Wir haben seit gestern Familienzuwachs. Eine kleine Silberschecke
namens Tine. Geboren wurde sie am 29.12.99, also fast ein Milleniumsbaby, und gestern Abend haben wir sie zu uns geholt. Tine stammt von einem Züchter, der seine Zucht aufgegeben hat.
Sie ist eines der "Resttiere", die er noch privat bei sich hält. Wir uns das Scheckenmädel näher
angeguckt, wegen ihr waren wir ja schließlich über 2 Stunden durch die Pampa gefahren. Und die Kleine hat Charme, das muss ich
zugeben. War sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Jetzt ist sie also bei mir und hat einen kleineren Käfig für sich alleine. Ein
größerer Käfig wäre zu gefährlich, da sie das Klettern, ebenso wie viele andere Dinge erst lernen muss. Die Bedingungen, unter
denen sie gehalten worden ist, waren nämlich alles andere wie ideal. Der Käfig waren vier Holpfosten auf einen Boden genagelt und
Plexiglas darauf festgetackert. Damit sie Luft bekommen, ist oben kein Dach drauf. Damit sie oben nicht abhauen können, ist im Käfig
nichts vorhanden, auf das ein Chinchi klettern könnte. Folglich kennt sie es weder, wie man am Gitter klettern kann, noch wie man von
Brett zu Brett hüpft. Auch die Ernährung lies zu wünschen übrig: wir haben im ganzen Käfig keinen einzigen Heuhalm entdeckt, auch
keinen Salz- oder Nagerstein. Nur Pelets - das wars. Dementsprechend ist die Kleine sehr, sehr mager, muss erst mal aufgepäppelt
werden. Auch Äste zum Nagen oder Leckerle sind ihr total fremd, viel Zuwendung hat sie sicher nicht bekommen.! Verwunderlich,
dass sie sich trotzdem relativ problemlos anfassen lässt. Nur das man an Ästen nagt und das Rosinen was zu fressen sind, das muss
sie auch noch lernen. Beim Heu hat sie schon kapiert, zu was es da ist. Nachdem sie ca. 1 Stunde In der Heuraufe rumgeklettert ist,
hat sie angefangen zu fressen - Instinkt eben. Heute Nacht hat sie fast die ganze Raufe leergemampft, scheint ihr also zu schmecken.
Mit dem Sandbad hat sie sich auch schon angefreundet, denn was sich dort als Sandbad im Käfig befunden hat, konnte man
vergessen, eine kleine Schale vollkommen verdreckter Sand - die Schale zu klein zum drin wälzen, der Sand zu grob, um das Fell zu
pflegen. Gestern Abend sah sie noch recht struppig aus, allerdings konnte man erkennen, dass da ein echt schönes Tier draus
werden kann. Ich habe gestern am Telefon Anke gegenüber schon angedeutet, dass es evtl. sogar eine Tricolor ist - dieser Verdacht
wurde heute Morgen, bei Tageslicht und schön gebadet, bestätigt. In ein paar Tagen wird sie sich, so denke ich, zu einem sehr edlen Tier gemausert haben. Angi |
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Tine, Teil 2 Erste Erfolgsmeldungen von Tine. Sie macht
jetzt jede Nacht ihre Heuraufe komplett nieder und auch die Pellets mümmelt sie fleißig weg. Ebenso Brot, Apfelschnitz, Rosine, Hagebutte,... eben alles, was man ihr in den Käfig streckt. Ich muss mich
da echt bremsen, damit sie nicht zu viel bekommt. Mir gefällt es einfach, was für einen gesunden Appetit sie entwickelt. Aber Heu und Pellets schaden ja nichts und am Heu hat sie ja ihre besondere
Freude. Scheint ihr echt gefehlt zu haben - wie wenn sie jetzt das versäumte Heu der ersten Monate auch noch fressen müsste. Seit Freitag Abend hat sie schon 30 Gramm zugelegt, wiegt jetzt 370 Gramm. Die
Rippen sind auch schon nicht mehr ganz so deutlich zu spüren. Schätze mal, noch 80 - 100 Gramm, dann ist sie o.k. Auch vom Fell her macht sie deutliche Fortschritte. Man kann sie mittlerweile anfassen,
ohne klebrige Finger zu bekommen. Die verfilzten Knoten habe ich gestern auch rausgeschnitten, jetzt sieht sie langsam wie ein Chinchilla aus, nur etwas Glanz fehlt dem Fell noch. Aber mit Vitaminen,
Hagebutten und Leinsamen wird das auch noch, Mangelerscheinungen verschwinden ja nicht von heute auf morgen. Angi
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